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Unterhalt für Studium verwirkt, siehe reales Beispiel


| 19.11.2012 00:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht




Eine Hauptfrage
Ist bei diesem Beispiel Studienablauf der Unterhalt verwirkt?



Studienablauf vom Sohn

Dresden
01.10.09 - 31.03.10 Fachsemester 1
Verwaltungsinformatik Studiendauer 7 Semester

Das hat ihm nicht gefallen und er ist in ein anderes Studienfach gewechselt.

01.04.10 - 30.09.10 Fachsemester 1
Wirtschaftsinformatik Studiendauer 7 Semester

01.04.10 - 31.03.11 Fachsemester 2
Wirtschaftsinformatik

01.04.11 - 30.09.11 Fachsemester 3
Wirtschaftsinformatik

01.10.11 - 31.03.12 Fachsemester 4
Wirtschaftsinformatik

Hier wiederholt er noch einmal das vierte Semester.

01.0412 - 30.09.12 Fachsemester 4
Wirtschaftsinformatik
---- ABBRUCH ----

Der Abbruch wird damit begründet, dass er das Ossideutschland leid ist.

Er wechselt einfach in den Westen an den Rhein in ein neues Studienfach
Wirtschaftsrecht
Aufgrund der vielen Vorsemester, fängt er anstatt im ersten, nun im zweiten Semester wieder von vorne an.

Wiesbaden
01.10.12 - 31.03.12 Fachsemester 2
Wirtschaftsrecht Studiendauer 7 Semester

Wie gesagt, die Hauptfrage für mich?
Hat er den Unterhalt anhand dieses Beispiels verwirkt, da von einem zügigen Studium nicht die Rede sein kann und er jetzt das dritte neue Studienfach wieder angefangen hat.

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Sehr geehrter Fragensteller,


Guten morgen. Hier bei frag-einen-anwalt.de erhalten Sie eine Antwort im Rahmen einer Erstberatung, die dazu dient, Ihnen eine erste rechtliche Einschätzung zu Ihrer Frage zu geben.

Sie fragen, ob Ihr Sohn seinen Unterhaltsanspruch verwirkt hat, weil er zwei mal sein Studienfach gewechselt hat.

Der erste Studienabbruch nach dem ersten Semester liegt normalerweise im Rahmen dessen, was einem Studenten zugebilligt werden muss.
Eine Neuorientierung in den ersten 3 Fachsemestern müssen Sie üblicherweise dulden, was Sie ja auch getan haben.
Auch ein Widerholen eines Semesters ist in vielen Fällen hinzunehmen, solange die durchschnittliche Studiendauer nur geringfügig überschritten wird.

Jedoch der weitere Studienfachwechsel nach dem 5.Fachsemester muss von Ihnen normalerweise dann nicht mehr hingenommen werden.
Im Einzelfall kann es zwar sein, dass einmal wichtige Gründe dazu führen, dass auch so ein später Fachrichtungswechsel noch zu dulden ist.
Der von Ihnen genannte Grund, Ihr Sohn wolle in den Westen gehen, stellt jedoch keinen nachvollziehbaren Grund für einen Wechsel der Fachrichtung dar.
Es ist sogar anzunehmen, dass auch in Westdeutschland ihm ein Studium der Wirtschaftsinformatik möglich wäre.

Wenn ich also rein von den von Ihnen gemachten Angaben ausgehe, und allein das kann ich hier bei frag-einen-anwalt.de tun, dann komme ich zu dem Ergebnis, dass Sie Ihren Sohn nicht weiter unterstützen müssen, nach diesem zweiten Fachrichtungswechsel.

Dass er gleich ins 2.Semester einsteigen kann ändert nichts daran.

Ich muss Sie allerdings darauf hinweisen, dass, falls Ihr Sohn doch noch nachvollziehbare und anzuerkennende Gründe nachweisen können sollte, die mir derzeit nicht bekannt sind, sich eine andere Rechtslage ergeben würde.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort weiter geholfen zu haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Luisa Milazzo, Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2012 | 02:56

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Eine kleine Nachfrage?
Sie schreiben:
Ich muss Sie allerdings darauf hinweisen, dass, falls Ihr Sohn doch noch nachvollziehbare und anzuerkennende Gründe nachweisen können sollte, die mir derzeit nicht bekannt sind, sich eine andere Rechtslage ergeben würde.

Können Sie mir aus Ihrer Praxis heraus Stichwörter oder Taktik nennen, die eine andere Rechtslage ergeben könnten?
Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.11.2012 | 11:06

Sehr geehrter Fragensteller,

eine Unterhaltspflicht könnte weiterhin bestehen, wenn der Fachrichtungswechsel z.B. aus gesundheitlichen Gründen erfolgt wäre. z.B. ein Sportstudent erleidet eine Lähmung und ist fortan auf einen Rollstuhl angewiesen.
Ebenfalls ein Grund könnte sein, wenn die Eltern zu einer Studienfachwahl gedrängt haben, die das Kind nicht treffen wollte und das Kind nur deshalb eine für es ungeeignete Ausbildung begonnen hat.

Grundsätzlich kommt es auf die Umstände des Einzelfalls an. Die Interessen des Kindes und die Interessen der Eltern finden müssen abgewogen werden.

Ich hoffe, dies beantwortet Ihre Nachfrage.
Mit freundlichen Grüßen,

Luisa Milazzo
Rechtsanwältin


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Bewertung des Fragestellers 21.11.2012 | 19:29


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FRAGESTELLER 21.11.2012 5/5.0
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