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Unterhalt für Student nicht privilegiert

3. Juli 2020 22:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


08:56

Hallo zusammen,

Meine nichteheliches Kind 19 Jahre wohnt in einer WG verlangt Unterhalt ist anscheinend auf der Universität.Es besteht kein Kontakt somit auch keine Nachweise.
Ein Unterhaltstitel besteht nicht da wir bis zum 18 Lebensjahr es vereinbart hatten mit der Mutter es bestand ein Sparvertrag für das Kind.Mit der Volljährigkeit wurde ich vom Anwalt (Kind) er arbeitet aber im Interesse der Mutter wurde ich aufgefordert Informationen über mein Einkommen zu geben wurde auch alles Zeitgleich gemacht mein Anwalt verlangte auch von meinem Kind und der Mutter die gleichen Unterlagen jedoch will die Mutter mir überhaupt keine Nachweise geben über Einkünfte.Verlangen aber von mir Unterhalt mit der Begründung das wir gleich verdienen.
Bin ich überhaupt Zahlungfähig?
Ich:
Alleinverdiener 3500€ Netto.
Verheiratet mit 2 weiteren Kindern 6 und 11 Jahre alt meine Frau hat kein eigenes Einkommen für das Haus zahle ich 1100€.
Müsste nicht ein Familiensockelbetrag mit bleiben?Der gegnerische Anwalt hat mir nur 1300€ Selbsbehalt errechnet der Rest wurde nicht berücksichtigt.

Mutter.
Wohnt Schuldenfrei 2 Kinder mit 5 und 10 Jahren ledig und schätzungsweise 4000€ Gehalt.
Mein Kind musste auch ein Spar haben da ich da auch eingezahlt habe jedoch fehlt mir jegliche Nachweise.
Dass einzige ist dass mein Kind und die Mutter von mir 500€ Unterhalt verlangen laut der Berechnung ihres Anwaltes?
Bitte klären Sie mich auf.

Was ist ein Sockelbetrag für Familien und wäre unter den Umständen überhaupt eine Unterhaltszahlung rechtens ohne Kontakt zum Vater und jegliche Nachweise über Schule und Einkommen Mietnachweise etc.

Vielen Dank im Voraus

3. Juli 2020 | 23:11

Antwort

von


(562)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Beim Volljährigen-Unterhalt gelten andere Regeln als beim Unterhalt für minderjährige Kinder. Zunächst einmal muss sich der Volljährige selbst um seinen Unterhalt kümmern und diesen geltend machen, weil es sein eigener Anspruch ist, welchen er mit der Volljährigkeit selbst geltend machen muss. Zuvor war es auch sein eigener Anspruch, doch die Mutter hat dies als sorgeberechtigte Vertreterin geltend gemacht.
Daher müssen nun auch beide Elternteile Auskunft erteilen und bei der Berechnung wird dann eine Quote gebildet, wer welchen Teil des Unterhalts zuzahlen hat.
Daher kann man ohne, dass man von der Mutter eine verbindliche Auskunft hat, auch keine Unterhaltsberechnung vornehmen. Gegebenenfalls muss die Auskunft eingeklagt werden. Es ist zwar streng genommen so, dass die Auskunft nur jeweils dem Kind gegeben werden muss, mitunter wird aber auch ein direkter Auskunftsanspruch zwischen den Elternteilen bejaht.
Auch muss das Kind Ihnen nachweisen mittels Nachweis etwa einer Studienbescheinigung, ob es zur Universität geht, denn nur dann wenn es sich um eine Schulausbildung, eine Ausbildung ( dann aber Anrechnung des Gehalts) oder ein Studium handelt, sind Sie zum Unterhalt verpflichtet. Nicht etwa wären Sie zum Unterhalt verpflichtet, wenn das Kind schon selbst genügend verdienen würde, beziehungsweise nur zum Schein studiert oder das Studium erheblich gewollt verzögert Daher können Sie eine Studienbescheinigung verlangen. Dann kommt es für die Höhe des Unterhalts darauf an, ob das Kind
bei der Mutter lebt oder auswärts.
Zudem muss das Kind Ihnen angeben, ob es gegebenenfalls neben dem Studium einen Job hat. Alles was hier über 100 € geht, muss er sich anrechnen lassen. Der Selbstbehalt ist zutreffend mit 1300€ angegeben.

Im Ergebnis sollten Sie zunächst einmal Nachweise verlangen über das Studium sowie auch die Auskunft von der Mutter verlangen, beziehungsweise, dass der Sohn Ihnen diese Daten mitteilt. Erst dann kann man prüfen, ob und in welcher Höhe Sie ggf. Unterhalt zahlen müssen. Da Sie bereits anwaltlich vertreten sind, sollten Sie das über den Anwalt geltend machen.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 3. Juli 2020 | 23:20

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Dass Kind wohnt nicht bei der Mama daher nicht privilegiert.Eigener Haushalt.

Wie wird meine Frau (kein eigenes Einkommen) und meine 2 Kinder beim Selbstbehalt berücksichtigt?
Meine Frage war ob man kein Familiensockelbetrag berücksichtigen muss da meine 2 minderjährigen Kinder und meine Frau privilegiert sind und mein Volljähriges Kind erst an 4.Stelle ist.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 4. Juli 2020 | 08:56

Sehr geehrter Fragesteller,

da Ihr Sohn nicht privilegiert ist, beträgt der Selbstbehalt 1400€. Das wurde 2020 geändert.
Die anderen Kinder sind vorrangig zu bedienen. Ein Familiensockelbetrag ist so nicht vorgesehen. Dennoch kann man die Umstände des Einzelfalls immer berücksichtigen.
Wichtig ist es, dass Sie alle Abzugsposten für die Ermittlung Ihres bereinigten Nettoeinkommens für die Berechnung Ihrem Anwalt mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Draudt Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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