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Unterhalt für Sohn, 21 Jahre

| 8. Februar 2013 19:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

nHallo und schon mal Danke.
Bin seit 4 Jahren geschieden und habe einen Sohn 21 Jahre, der seit August letzten Jahres eine Lehrstelle begonnen hat. Nach Streitigkeiten seinerseits wohnt er bei seiner Mutter und will nun Unterhalt. Ich habe ein Einfamilienhaus das nach Auszahlung an meine Ex allein auf mich überschrieben wurde. Meine Eltern wohnen nun auch bei mir und zahlen eine kleine Miete von 250 Euro. Ich bin Handwerker und verdiene im Schnitt leider nur 1540 Euro. Jetzt möchte er laut seinem Anwalt jeden Monat 176,00 Euro Unterhalt. Er verdient als Lehrling Netto 397,62 und rechnet 220 Euro für Fahrtkosten ( Auto ) ab. Somit würde er nur 177,62 Euro plus Kindergeld 184 Euro also 361 Euro haben.
Jetzt sieht es nur so aus , das ich mein Haus finanziere und ohne Nebenkosten 1476 Euro bezahle. Natürlich habe ich noch andere Kosten wie Gas , Wasser , Strom, Tel., Grundsteuer, Auto ( 21 km zur Arbeit ) usw.. Meine Eltern und nun auch meine Freundin mit zwei Kindern ( 15 u. 19 Jahre ) die jetzt auch bei mir mit eingezogen sind, unterstützen mich bei diesen Kosten. Ich komme jeden Monat gerade so über die Runden. Nur weis ich jetzt nicht , wie ich noch 176 Euro jeden Monat und rückwirked ab August 2012 also 1056,00 Euro bezahlen soll. ? Kann die finanzierung des Hauses mit eingerechnet werden ? Wieviel ist mein Selbstbehalt ?
Bin auf ihre Antwort sehr gespannt und bedanke mich im Vorraus . MfG

8. Februar 2013 | 20:47

Antwort

von


(2587)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Unterhaltsberechnung des Anwaltes sollten Sie unbedingt anwaltlich prüfen lassen. Sie können sich deswegen gerne mit mir in Verbindung setzen.

Zu prüfen ist an Hand konkreter Unterlagen zunächst die Einkommensberechnung. Dabei sind neben Ihren Einkünften auch die Mieteinnahmen zu berücksichtigen.

Nach den unterhaltsrechtlichen Leitlinien des für Ihren Wohnort zuständigen Oberlandesgerichts ist zu prüfen, ob auch ein Wohnwert anzurechnen wäre. In den Leitlinien ist dazu unter Ziffer 5 augeführt, dass ein Wohnvorteil durch mietfreies wohnen im eigenen Heim als wirtschaftliche Nutzung des Vermögens unterhaltsrechtlich als Einkommen anzusehen ist. Ein Wohnvorteil liegt immer dann vor, wenn der Wohnwert den berücksichtigungsfähigen Schuldendienst ( Zinsen ), erforderliche Instandhaltungskosten und nicht umlagefähige Kosten, übersteigt.

Ich habe Zweifel, ob dieses angesichts der von Ihnen genannten Belastung in Betracht; es ist aber zu prüfen.

Die Belastung für das Haus ist somit schon mit zu berücksichtigen; ebenso aber auch der Wohnwert.

Ist Ihr Einkommen ermittelt, bedarf es aber auch der Kenntnis des Einkommens der Mutter. Ab Volljährigkeit sind beide Elternteile anteilig nach ihrem Einkommen zum Unterhalt verpflichtet. Auch richtet sich der Bedarf des Kindes zunächst nach dem bereinigten zusammengerechneten Nettoeinkommen beider Elternteile.

Nach dem Unterhaltsbetrag, der gefordert wird, hat der Anwalt offenbar die Einstufung in die Gruppe 3 vorgenommen. Ob dieses zutreffend ist, kann aber nur eine genaue Prüfung ergeben.

Ihr Selbstbehalt beträgt 1.200,00 €.

Zweifel bestehen auch an den Fahrtkosten, die der Sohn geltend machen will. Diese wären nur dann zu berücksichtigen, wenn der Sohn seine Ausbildungsstelle mt öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad erreichen kann. Auch dieses ist genau zu prüfen.

Sie sollten unbedingt eine individuelle Prüfung vornehmen lassen. Nach Ihrer Schilderung bestehen erhebliche Zweifel daran, dass die Berechnung des Anwaltes zutreffend ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


Bewertung des Fragestellers 8. Februar 2013 | 21:09

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Vielen Dank für ihre schnelle Hilfe. Bin jetzt auch etwas erleichtert. Diese Fragen an sie waren sozusagen eine zweite Meinung und die stimmen im großen und ganzen mit den Aussagen meiner Anwältin überein. Vielen Dank und ein schönes Wochenende.

MfG.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 8. Februar 2013
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MfG.


ANTWORT VON

(2587)

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