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Unterhalt für Kind in der Ausbildung

09.09.2005 12:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,
mein 16 Jahre alter Sohn,GebDat.:09.08.89, hat am 15.08.05 eine Ausbildung zum Koch begonnen. Nun habe ich gehört das die Ausbildungsvergütung auf den Unterhalt angerechnet wird. Laut mir vorliegendem Ausbildungsvertrag erhält er im 1.Lehrjahr eine mtl. Vergütung i.H.v. 505.-EUR brutto(netto ist mir leider nicht bekannt). Da er am Ausbildungsort wohnt werden ihm hiervon 164.-EUR für Kost u. Logis abgezogen.Das KG erhält meine Exfrau,hiebei ist anzumerken,das er als 3.Kind gezählt wird, da meine Ex aus früherer Ehe bereits zwei Kinder hat.Ich selbst habe ein Nettoeinkommen aus nichtselbstständiger Arbeit i.H.v. 1300.-EUR.Welchen Unterhalt müsste ich demnach, auch im Hinblick auf die neue DDT, für meinen Sohn zahlen?Ich hoffe Sie können mir helfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

09.09.2005 | 12:32

Antwort

von


(2404)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

eine genaue Berechnung des Unterhaltes ist nicht möglich, da hierzu die genauen Nettoeinkünfte erforderlich sind. Dieses sit auf Seiten Ihres Sohnes nicht bekannt, so dass Sie unter Fristsetzung diesen zunächst auffordern müssen, die Nettobeträge zu benennen. Diese werden sich voraussichtlich in einer Größenordnung von rund 400,00 EUR bewegen.

Von diesem Einkommen sind dann die 164 ,-- EUR abzuziehen und der Differenzbetrag zur HÄLFTE auf den Bedarf (291,00 EUR)anzurechnen. Hier kann es also durchaus sein, dass der Unterhalt komplett entfallen könnte oder sich aber drastisch mindert.


Da der Sohn aber nicht mehr bei der Mutter lebt, könnte es hier durchaus sein, dass beide Elternteile zum Barunterhalt verpflichtet sind (§ 1606 III 1 BGB ), so dass auch deshalb Ihre Unterhaltspflicht sich hier erheblich ändern kann. Dazu ist aber dann wieder die Kenntnis über das Einkommen der Mutter notwendig.

Das alles sollten Sie prüfen lassen. Da dieses Forum die individuelle Beratung nicht ersetzen kann (siehe Button "Hilfe"), kann ich nur dringend raten, einen Kollegen vor Ort auszusuchen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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