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Unterhalt für Kind aus 1.Ehe bei Trennungsunterhalt für 2.Ehe


| 08.10.2007 12:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich habe zwei Kinder 17J und 19J. Meine eine Tochter 17J wohnt bei mir und die mit 19J ist jetzt nach Passau gezogen zum studieren. Für meine 17j. erhalte ich Unterhalt vom Vater für meine 19J zahlen wir beide. Jetzt wurde der Unterahlt für die große berechnet und ich muß, obwohl ich 500.- euro weniger verdiene als er über das doppelte an meine große zahlen (349.-ich/137.- er). Bei meinem Ex wurde Trennungsunterhalt für seine 2te Ehefrau und deren gemeinsamen Sohn(3J) anerkannt. Sie leben seit einem Jahr getrennt und er zahlt den Utnerhalt auch bestimmt, aber einen Trennung war nur am Anfagn beabsichtigt, jetzt soll in zwei getrennten Wohnung so weitergelebt werden. Er ist fast jeden Abend (evtl. auch nachts) bei ihr und verbringt auch Zeit mit ihr allein (geht Segeln mit ihr usw.).In seinem Urlaub ist er nur zu sich heimgefahren um die Kleidung zu wechseln, den Rest hat er mit seiner zweiten Famile verbracht. Das schaut nicht danach aus, als ob die sich trennen wollen, beweisen kann ich es aber natürlich nicht!
Wenn er keinen Trennungsunterhalt zahlen würde, dann wäre unser Unterhaltszahlung gerecht verteilt bei ca. 250.- Euro für jeden, so aber zahle ich den Hauptbrocken. Im Moment zahle ich den Unterhalt den ich für meine Kleine erhalte(312 Euro) an meine Große weiter. Wenn aber meine Kleine auch 18 wird (April 2008), kann es sein, dass es für mich noch schlimmer ausgeht!
Kann ich nichts dagenen tun, dass dieser "Trennungsunterhalt" nicht anerkannt wird. Zusammenziehen werden die bestimmt nicht, weil sie ja so viel mehr Vergünstigungen erhalten. Ich kann doch nichts dafür, wenn die unbedingt zwei Haushalte in einer Ehe haben wollen!!
Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, dass dieser "Trennungsunterhalt" (von einem Scheidungsanwalt vor einen Jahr berechnet) bei der Unterhaltszahlung für meine Tochter nicht anerkannt wird und was muß ich daüfr tun? Was passiert, wenn meine KLeine auch Volljährig wird? Wirk sich der Trennungsunterhlat dann auch auf ihren Unterhalt aus?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, dass dieser "Trennungsunterhalt" (von einem Scheidungsanwalt vor einen Jahr berechnet) bei der Unterhaltszahlung für meine Tochter nicht anerkannt wird und was muß ich daüfr tun?

Zunächst einmal könnte man überprüfen, ob der Trennungsunterhalt korrekt ermittelt wurde. Sofern man dies allerdings unterstellt, ist der Trennungsunterhalt zumindest gegenüber volljähruigen Kindern entsprechend zu berücksichtigen. Lediglich minderjährige Kinder sind vorrangig unterhaltsberechtigt.

Die Antwort auf Ihre Frage lautet daher zunächst einmal Nein!


Was passiert, wenn meine KLeine auch Volljährig wird? Wirk sich der Trennungsunterhlat dann auch auf ihren Unterhalt aus?

Ja, (siehe oben).

Sofern allerdings der Vater von seiner neuen Frau gar nicht getrennt ist und quasi unnötigerweise Kosten verursacht, für zwei (bzw. zumindest eine überflüssige) Wohnung, so ist dies entsprechend bei der Ermittlung seines bereinigten Nettoeinkommens zu berücksichtigen.

Ihnen steht selber, sofern Sie ebenfalls Barunterhalt für Ihre volljährige Tochter zahlen, ein eigener Auskunftsanspruch gegenüber dem Vater zu. Dieser hat auf Ihr verlangen alle seine Einkünfte und Ausgaben offen zu legen. Wenn Zweifel an der vorgelegten Auskunft bestehen, können Sie ggf. auch eine Versicherung an Eides statt verlangen.

Sie haben lediglich die Möglichkeit weniger zahlen zu müssen, wenn der Vater eine höhere Leistungsfähigkeit besitzt. Nach Ihrer Schilderung besteht hier eine begründete Chance. Anderenfalls kommen Sie von Ihrer Leistungspflicht nicht weg, da der Leistungsanspruch der Kinder, wenn diese Volljährig sind, gegenüber beiden Elternteilen besteht und einfach ausgedrückt, (der Gesetzgeber hat dies so gewollt) den Kindern kann, bzw. soll es egal sein, welcher Elternteil wieviel zahlt. Die Quote müssen notfalls die Eltern untereinander regeln.

Das dies allerdings auch nicht so einfach ist, würde ich Ihnen empfehlen, einen Kollegen vor Ort mit Ihrer Vertretung in dieser Sache zu beauftragen, da es für Sie alleine schwierig sein dürfte, zum gewünschten Erfolg zu gelangen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 08.10.2007 | 15:16

Sie haben mir sehr geholfen! Danke! Ich habe nur noch eine Frage: Was müsste ich tun um seine "höhere Leistungsfähigkeit" zu beweisen, also zu beweisen, dass die zweite Wohnung nicht wegen Trennung beibehalten wird und wie schwer ist dieser Nachweis zu erbringen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.10.2007 | 19:00

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Sie müssten beweisen, dass die "eheliche Lebensgemeinschaft" noch oder wieder besteht. Als Argumente kann man das anbringen, was Sie letztendlich schon geschildert haben, gemeinsame Urlaube, Wochenenden und gemeinsam verbrachte Nächte, obwohl es zwei Wohnungen gibt.

Zu beweisen wäre dies z.B. durch Zeugenaussagen vor Gericht durch Bekannte die diese Lebensumstände bezeugen können. Dies können auch ruhig Freunde des Mannes sein, denn Sie sind verpflichtet (mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen bei einer Falschaussage) vor Gericht die Wahrheit zu sagen.

Notfalls kann man sogar einen Detektiv beauftragen, womit aber erhebliche Kosten verbunden wären.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller

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