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Unterhalt für Kind - Nebenjob

02.07.2013 22:21 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Hallo,

ich habe eine 5 jährige Tochter mit der ich leider nicht in einem Haushalt lebe.
Ich habe derzeit ein Nettogehalt im Durchschnitt von circa 1250 € pro Monat und zusätzlich übe ich einen Nebenjob auf 200 € Basis aus. Habe also circa 1450 € netto im Monat an Einkommen.
Zahle Miete für meine Wohnung 360 € im Monat, hinzu kommt Strom in Höhe von derzeit 30 € im Monat und Wasser 20 €. Von anderen Nebenkosten wie zB Telefon (30€ monatlich), möchte ich erst garnicht sprechen.
Diesen Monat kommt zB hinzu, dass ich meinen Reisepass neu beantragen muss, da der Alte abläuft. Kostenpunkt: 120 €

Kürzlich habe ich geheiratet und unterhalte nun auch meine Ehefrau, bis sie auf eigenen Beinen steht.

Das Jugendamt hat ausgerechnet, dass ich monatlich 225 € für das Kind zahlen muss, trotz Ehefrau und allen anderen Ausgaben.

Wir möchten auch noch etwas essen und trinken.
Und den Nebenjob kriege ich auch nicht lange gehalten, da ich bei meinem Vollzeit-Job schon ziemlich erschöpft bin und ohne den Nebenjob wäre ich niemals in der Lage die 225 € an das Jugendamt zu zahlen.

Ist das denn möglich, dass ich 225 € an das Jugendamt zahlen muss oder liegt dort evtl ein Fehler in der Berechnung vor ?

Falls notwendig:
-Bin männlich
-31 Jahre alt

Danke im voraus für die Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sie haben einen Selbstbehalt von 1.000 Euro.

In diesem Selbstbehalt sind Miete, Strom und Essen enthalten.

Da Sie durchschnittlich 1.450 Euro im Monat verdienen, liegen Sie über dem Selbstbehalt.

Sie können Ihr Nettoeinkommen nicht durch die Miet- udn Stromzahlungen kürzen und auch die Kosten für den Pass sind nicht abzugsfähig.

Allerdings können 5 % berufsbedingte Aufwendungen oder die tatsächlichen Kosten dafür abgezogen werden. Auch Kosten für die Altersvorsorge und Versicherungen können abgezogen werden.

Damit kann man das Einkommen noch mindern.

Dazu liegen mir aber keine Angaben von Ihnen vor.

Dass Sie Ihre Frau auch unterhalten müssen, ist korrekt. Der Kindesunterhalt geht aber vor, sodass Ausgaben für Ihre Frau auch nicht berücksichtigt werden.

Daher ist die Forderung des Jugendamtes soweit korrekt. 225 Euro sind zu zahlen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

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