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Unterhalt für Berufsfachschüler mit eignem Hausstand


10.10.2006 22:23 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Sohn (22 Jahre) hat seine Bewerbung an einer Fachhochschule für Gestaltung, nachdem er beim ersten Mal abgelehnt wurde, nicht fortgesetzt und beginnt stattdessen eine Ausbildung an einer privaten, staatlich anerkannten ergänzenden Berufsfachschule für Gestaltung.
Ich habe ihm nach dem Abitur bereits 15 Monate Vorbereitungszeit für die Erstellung einer Bewerbungsmappe für die Fachhochschule bezahlt.

Nach Auskunft des BAfög-Amtes stünde ihm ein BAfög-Höchstsatz von 412,- Euro zu
(Status als Berufsfachschüler mit eigenem Hausstand). Da mein Einkommen über der Bemessungsgrenze liegt, ist von dieser Seite keine Förderung möglich.

Er beansprucht von mir, mit Verweis auf die „Unterhaltsrechtlichen Leitlinien des Kammergerichtes, Stand 01. Juli 2005, 13.1.2“ den dort angegebenen Unterhaltssatz von 640,- Euro.

Frage A:

Ist diese Forderung zutreffend, obwohl ihm als BAfög-Höchstsatz nur 412,- Euro zustünden.

Frage B:

Kann er von mir den vollen Unterhaltsatz von 640,- Euro einfordern, obwohl die Schule nur halbtags unterrichtet (5 Std.). Dies ist von dieser Schule ausdrücklich als berufsbegleitende Ausbildung vorgesehen.
Eine übliche Ausbildung an einer Berufsfachschule dauert bei einem vollen Unterricht zwei Jahre, an dieser Schule auf Grund des Halbtagsunterrichtes hingegen sieben bis acht „Semester“. Dies bedeutet, dass ich bis zu zwei Jahren länger Unterhalt bezahlen muss.
Allerdings bezahlt er die Schulgebühren von ca. 300,- Euro monatlich selbst.

Vielen Dank für Ihre Antwort
10.10.2006 | 23:16

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

Der angegeben Satz, der sich so auch der Düsseldorfer Tabelle entnehmen lässt, ist zutreffend. Die Höhe des Bafög-Höchstsatzes ändert daran nichts. Allerdings ist der junge Mann verpflichtet, seine Ausbildung mit angemessener Zielstrebigkeit zu betreiben, woran es hier fehlen dürfte. Dabei wäre aber auch das Schulgeld als weiterer Unterhalt zu berücksichtigen. Es wird, nach Ablauf der objektiv anzusetzenden Ausbildungsdauer, sein Unterhaltsanspruch aber zur Gänze entfallen. Bis dahin sind Sie allerdings zur vollen Zahlung verpflichtet. Achtung: wenn der Sohn nur halbtags ausgebildet wird, ist zu überwachen, ob er ggf. anzurechnende Nebenjobs ausübt.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2006
mail(at)anwaltskanzlei-hellmann.de


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 10.10.2006 | 23:32

Sehr geehrter Herr Hellmann,
vielen Dank für Ihre rasche Antwort.

Hier meine einmalige Nachfrage:

Wie lang ist die objektive anzusetzende Ausbildungsdauer?

Muss ich zu den 640 Euro auch noch das Schulgeld bezahlen?

Vielen Dank für Ihre konkrete Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.10.2006 | 10:52

Danke für Ihre Nachfrage. Bitte erweitern Sie im Rahmen der Nachfrage zukünftig nicht die Ausgangsfrage. Die Schulgebühren werden Sie als Mehrbedarf zu tragen haben, ja. Die Ausbildungsdauer hängt davon ab, wie lange üblicherweise und ohne schuldhafte Verzögerung die Ausbildung dauert (Faustformel). Dies ist einzelfallabhängig. Nach den dargelegten Infos sollte die Ausbildung nicht länger als 2 Jahre dauern. Aber ohne genaue Hintergründe zu Ausbildung, Berufsziel und dergleichen, kann eine abschließend verbindliche Antwort schwerlich gegeben werden.

Hochachtungsvoll

ANTWORT VON

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