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Unterhalt für 20-jährige


05.02.2007 20:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo, benötige dringend Ihre Hilfe
Ich bin verheiratet, habe eine 14-jährige Tochter die zur Schule geht und einen Sohn der im August 18 wird und dann eine Ausbildung anfängt(ca.700Euro brutto).Wohne in einer Eigentumswohnung und verdiene inkl.Urlaubs-/Weihnachtsgeld 2100Euro netto im Monat.Meine Frau hat Einnahmen von 350 Euro brutto im Monat.
Meine uneheliche Tochter(20J.-hat Abi) beginnt im August eine Ausbildung zur Ergotherapeutin die Sie selbst mit über 300 Euro/Monat bezahlen muß.Ihre Mutter(verheiratet,sonst keine Kinder,Ehemann selbstständig mit einem Angestellten-gehen wir nur mal von meinem Gehalt bei ihm aus)ist nach eigener Kündigung arbeitslos.Unehel.T. wohnt noch! bei Mutter. Wieviel muß ich ihr noch Zahlen? Bitte helfen sie mir weiter.Vielen Dank im voraus.

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,
auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt und auch nicht ersetzen kann!

Das Einkomme Ihrer Frau ist unbeachtlich, Ihr Sohn wird aufgrund seiner eigenen Einkünfte keinen Unterhaltsanspruch gegen Sie haben. Ich habe Ihre Einkünfte zudem um berufsbedingte Mehraufwendungen pauschal gekürzt. Beachte Sie bitte, dass meine summarische Berechnung nicht den Ganz zum Kollegen vor Ort ersetzen kann!

Kind NeK (* 05.02.0020, 1986 J) Prägende Anteilshaftung von Haupt- u.Zweitverdiener
Unterhaltsbedarf: 453,00 €
• Bedarf des nicht privileg. volljährigen Kindes aus Elterneinkünften (Tabellenunterhalt)
Anspruch gegen Hauptverdiener: Quote 100,00 % = 453,00 €
Anspruch gegen Zweitverdiener: Quote 0,00 % = 0,00 €
•Kindergeldbezug: Zweitverdiener. Anrechnung des hälftigen Kindergelds (154,00 €) = 77,00 €
Zahlbetrag Hauptverdiener: 453,00 € - Kindergeldausgleich 77,00 € = 376,00 €


Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!


Hochachtungsvoll


Rechtsanwalt Hinrichs
rahinrichs@gmx.de

Nachfrage vom Fragesteller 05.02.2007 | 21:27

Kann mit der Antw. gar nichts anfangen!! Geht auch nicht um Ansprüche meines Sohnes. Möchte nur wissen was meine uneheliche 20-Jährige Tochter (die auch das Kindergeld erhält)von mir noch verlangen kann. Es gibt doch auch einen mind. Selbstbehalt für mich,meine mit mir lebende Ehefrau und meine bei mir lebenden Kinder. Finde die Antwort echt nicht gut-35 Euro ist viel Geld für mich! Hatte am 29.04.2006 schon mal eine Anfrage deren Antwort bei weniger Einsatz mehr gebracht hat.Ich bitte Sie daher um eine neue Antwort mit der ich etwas anfangen kann.MfG ..Habe die Angaben des Einkommens meiner Frau und meines Sohnes gemacht damit Sie sich in meine finanzielle Situation versetztn können.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.02.2007 | 16:59

Danke für Ihre Nachfrage. Zunächst weise ich darauf freundlichst hin, dass die Angaben zu den restlichen Kindern zur Verdeutlichung Ihrer Ansprüche dienen sollten. Wenn Sie dies verwirrt hat, bitte ich dafür um Nachsicht. Ferner möchte ich noch aufzeigen, dass bei einem Einsatz von 35 € netto (abzüglich 19 % MwSt. sowie Betriebergebühren von rund 10 %) gerade einmal 24 € netto verbleiben, die sogar noch versteuert werden müssen. Wenn andere Kollegen, obwohl diese 24 € kaum kostendeckend sind, noch weniger verlangen, ist dies sicherlich kaum angemessen. Beachten Sie, dass eine vergleichbare Beratung vor Ort bis zu 190 € (zzgl. Mehrwertsteuer) kosten kann. Ich danke für Ihr Verständnis!

Bei meiner Berechnung per EDV hat sich allerdings ein Fehler eingeschlichen, den ich gleich beheben werde. Außerdem muss ich, darauf wurde ich intern zu Recht hingewiesen, eine aktuelle BGH-Entscheidung zum Kindergeld beachten. Diese war in der noch nicht geupdateten Software leider noch nicht berücksichtigt.

Wie gesagt: Ansprüche des Sohnes bestehen keine. Ich muss hierzu ausführen, da dies sonst ggf. den Anspruch der unehelichen Tochter beeinflussen könnte. Weiterhin sehe ich auch keine gegen sie geltend gemachten vorrangigen nachehelichen Unterhaltsansprüche. Ein Unterhaltsanspruch für das 14j Kind ist zunächst nur in Natura gegeben. Berufsbedingte Mehraufwendungen bzw. ein evtl. Wohnvorteil wird vernachlässigt. Die Bedarfs- sowie Selbstbehaltsätze West werden zugrunde gelegt.

Als Anspruch verbleibt: Bedarf auf Einkommen von 2100=453 € abzüglich vollem Kindergeld (154€)=299 €. Zuschlag Ergo 300= Zahlbetrag ca. 600 €. Tatfrage ist es natürlich, ob die Ausbildung zur Ergotherapeutin bzw. der Mehrbedarf sachlich gerechtfertigt ist.

Hochachtungsvoll

Ergänzung vom Anwalt 06.02.2007 | 19:54

Nachtrag:

Es ist durchaus zu berücksichtigen, dass auch die jetzige Ehefrau sowie das minderjährige Kind versorgt sein müssen. Dieses Sachverhaltsdetail wurde von mir bislang nicht gewürdigt. Unter Zugrundelegung dessen ergibt sich mithin (Stichwort: Mangelfall), dass kein Zahlanspruch des nichtehelichen Kindes besteht. Wenn Sie hierzu noch eine Nachfrage haben, mailen Sie mich bitte an.
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