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Unterhalt eheliches und uneheliches Kind


03.02.2007 03:03 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

ich bin seit 1999 verheiratet und habe mit meiner Frau eine knapp dreijährige Tochter. Seit Juni leben meine Frau und ich getrennt, allerdings in meinem Haus (2 getrennte Wohnungen). Für meine Tochter zahle ich monatlich freiwillig und ohne anwaltliche Forderung meiner Frau 600 Euro Unterhalt. Meine Frau ist in meiner Firma angestellt, verdient 2.400 Euro netto + Dienstwagen + Tantieme mtl. ca. 1.000 Euro. Mietzahlungen erfolgen nicht, da in der derzeitigen Wohnung meine Eltern ein Wohnrecht haben und meiner Frau und meiner Tochter die Wohnung überlassen haben. Nebenkosten werden gem. notariellem Vertrag von mir gezahlt.

Mein Verdienst ist mit 2.400 Euro netto genau gleich. Meine monatlichen Kosten (Kindesunterhalt, Versicherungen, Darlehen etc.) belaufen sich auf etwa 1.800 Euro.
Zusätzlich habe ich noch montaliche Mieteinnahmen von 3.200 Euro, wobei für die Abzahlung des Vermietobjektes mtl. 2.500 Euro anfallen. An dem Beschäftigungsverhältnis soll sich nichts ändern. Es gibt beruflich und hinsichtlich der Tochter keinerlei Differenzen.

Meine neue Partnerin hat mir gestern eröffnet, dass sie - trotz Einnahme der Pille - schwanger ist. Ein Schwangerschaftsabbruch steht noch im Raum.

Mich würde nun zunächst grundsätzlich die Rechtslage interessieren. An wen muss ich wieviel Unterhalt zahlen.
Eingrenzung vom Fragesteller
03.02.2007 | 03:24

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Sehr geehrter Herr Fragesteller,

Ich gehe davon aus,dass Sie von Ihrem Netto die mtl.Aufwendungen für Krankenversicherungen und Pflegeversicherung bereits abgezogen haben.Ferner gehe ich davon aus,dass sich aus Ihrer Gewinn-und Verlustrechnung kein zustäzliches Einkommen (=Gewinn)ergibt und dort Ihre berufsbedingten Aufwendungen bereits Berücksichtigung gefunden haben. Weiter gehe ich davon aus,dass sich die mtl.Belastung für Ihr Haus (= Darlehen und Versicherung)auf 1.200,--€.



Mir fehlen noch weitere Angaben wie folgt:


wie hoch ist der jeweilige Nettomietwert der beiden Wohnungen in Ihrem Haus (jeweils von Ihnen sowie der getrennt lebenden Ehefrau und der Tochter bewohnt).

Wie hoch ist der mtl.PKW-Vorteil der Ehefrau (müsste in der Gehaltsabrechnung stehen,ich brauche den Netto-Wert)?

Wieviel Stunden arbeitet die Ehefrau täglich(also,wovon ich derzeit ausgehe,in Vollzeit oder doch nur Teilzeit,wenn ja,wieviele Stunden?)

Gibt es Kosten für den etwaigen Betreuungsaufwand Ihrer Tochter,und wenn ja,wie hoch ist dieser mtl?.


Soweit sich aus dem in Absatz 1.erwähntem Abweichungen ergeben,bitte ich auch insoweit um Ihre ergänzende Information.


Erst danach ist eine unterhaltsrechtliche Information möglich.

Sobald mir Ihre ergänzenden Informationen vorliegen,werde ich Ihre Anfrage weiter beantworten.

MIt freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin





)







Ergänzung vom Anwalt 03.02.2007 | 03:24

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

bitte,beziffern Sie die Kosten für die Finanzierungen jeweils nach Zins und Tilgung.

Am besten schicken Sie die notwendigen weiteren Informationen
an meine nachfolgende mail-Adresse:


dorotheemertens@gmx.de.

So bleibt Ihnen die einmalige Nachfragefunktion erhalten.




Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin



Zi
Ergänzung vom Anwalt 03.02.2007 | 03:24

PKw-Vorteil:hierunter versteht man nur die Kosten für die Privatfahrten,diese benötige ich.
Wie hoch sind die mtl.Nebenkosten der getrennt lebenden Ehefrau ?.

Aufgrund Ihrer Fragestellung gehe ich davon aus,dass der Notarvertrag nichts zum Thema Unterhalt geregelt hat.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

Rechtsanwältin

Ergänzung vom Anwalt 03.02.2007 | 03:24

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

die erbetenen ergänzenden Informationen liegen mir bisher nicht vor.

Sollte insoweit keine Nachricht im Laufe des heutigen tages(Samstag) eingehen,werde ich Ihre Frage aufgrund des bisherigen
Sachstandes beantworten.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Merens

Rechtsanwältin

Ergänzung vom Anwalt 03.02.2007 | 03:24

Sehr geehrter Herr Fragesteller,


Ich beantworte nunmehr Ihre Anfrage wie folgt:

Derzeit sinde Sie gegenüber Ihrer getrennt lebenden Ehefrau und der knapp dreijährigen Tochter unterhaltspflichtig.

Das Einkommen der Mutter(= Nettoverdienst,plus etwaiger Netto-PKW-Vorteil,soweit der Dienstwagen auch privat genutzt werden kann,plus ersparte Miete )wird bei der Unterhaltsberechnung nicht voll verrechnet,da die Noch-ehefrau gleichzeitig das gemeinsame KInd versorgt.






Der Unterhalt für das Kind(Tochter)errechnet sich aus Ihren nachfolgenden Einkommensverhältnissen:


Verdienst: netto 2.400,-- €

Miete " " 3.200,-- €

Hiervon werden in Abzug gebracht:

a. Versicherungen ( soweit keine Lebensversicherung,es sei denn,
diese dient auch der Altersvorsorge,in diesem Fall kommt ein Abzug u.Umständen in Betracht).

b: Nebenkosten für die Wohnung von Noch-Ehefrau und Tochter.


c)Finanzierung des Vermietobjektes(mtl.2.500,00€.
Achtung zu c:

Beim Unterhalt für die Tochter dürfen nur die Zinsen abgezogen werden,da dieTilgung der Vermögensbildung(=Abbezahlung des Vermietobjektes,also Ihres Eigentums) dient.


Aus Ihrem so ermittelten bereinigten Einkommen errechnet sich dann zunächst
der Betrag für das Kind nach der sogenannten Düsseldorfer Tabelle.


Der danach noch verbleibende Einkommensbetrag wird für die
Berechnung des etwaigen Ehegatten-Trennungsunterhalts zugrundegelegt.


Der Unterhalt für das Kind ist auf jeden Fall geringer als 600,00 €.
In diesem Betrag steckt deshalb auch ein Anteil für die getrennt lebende Ehefrau.


Nach der Geburt Ihres 2.Kindes gibt es dann insgesamt 4 grundsätzlich unterhaltsberechtigte Personen wie folgt:

Tochter( derzeit knapp 3 Jahr)

getrennt lebende Ehefrau

2.Kind(nach der Geburt)

Mutter des 2.Kindes(sofern das Kind nichtehelich sein wird,besteht ein Unterhaltsanspruch der Mutter für die ersten 3 Jahre nach der Geburt.


Für die beiden Kinder müssen Sie auf jeden Fall bestimmte Beträge zahlen.

Ob auch für die jeweiligen Mütter konkrete Beträge herauskommen,
hängt davon ab,inwieweit sich die jeweiligen Mütter trotz
Kinderbetreuung in zumutbarer Weise selbst ernähren können.
Hierbei werden an eine nichteheliche Mutter strengere Anforderungen gestellt als an Ihre getrennt lebende Ehefrau.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin
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