Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhalt des Vaters

09.09.2012 16:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich habe nach den Ende meiner Bestellung als öbuv Sachverständiger vor einigen Jahr nur noch unzureichendes Geld pro Monat.Meine Einnahmen als Sachverständiger sind stark gesunken.
Meine drei Kinder haben alle erklärt, daß sie mich nicht mehr mit Geld unterstützen können. Alle Kinder sind erwachsen und verdienen Geld.
Die Beendigung meiner Bestellung aus Altersgründen durch die IHK wurde von einem hohen Gericht als unzulässig erklärt. Ich habe die Wiederbestellung beantragt. Jedoch wird ein Wiederaufleben meiner Bestellung noch ein Weile und Geld in Anspruch nehmen. Meine Einkünfte sind so gering, daß ich die Unterstützung meiner Kinder benötige. Aus diesem Grunde frage ich wieviel Geld meine Kinder pro Monat aufzubringen haben. Was kann ich unternehmen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Der Unterhaltsanspruch ist maßgeblich abhängig vom Einkommen der Kinder. Hierbei ist das sog. bereinigte Nettoeinkommen heranzuziehen.

Ihre Kinder haben hierbei einen Selbstbehlt. Dieser beträgt mindestens monatlich 1.500 EUR (einschließlich 450 EUR Warmmiete) zuzüglich der Hälfte des darüber hinausgehenden Einkommens. Bei Vorteilen des Zusammenlebens (also mit einem Ehepartner) in der Regel 45 % des darüber hinausgehenden Einkommens. Der angemessene Unterhalt des mit dem Unterhaltspflichtigen zusammenlebenden Ehegatten bemisst sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen (Halbteilungsgrundsatz), beträgt jedoch mindestens 1.200 EUR (einschließlich 350 EUR
Warmmiete).

Als nicht erwerbstätiger wird man für Sie einen Bedarf von 770 Euro zugrunde legen.

Ggf. kann der Bedarf auch über soziale Absicherungssysteme gedeckt werden (ALG I oder II, Sozialhilfe).

Eine genaue Berechnung wird ohne Kenntnis der bereinigten Nettoeinkommen nicht möglich sein.

Sie haben aber einen Auskunftsanpruch gegen Ihre Kinder. Hier sollten Sie zunächst schriftlich auffordern die Vermögensverhältnisse offen zu legen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andre Stämmler, Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 89519 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Auf Basis der Ausgangssituation haben wir eine konkrete Einschätzung mit möglichen Lösungsvorschlägen erhalten. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Frage wurde ausführlich beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und umfangreiche, schlüssige Beantwortung meiner Fragen. Sehr freundliche Kommunikation. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER