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Unterhalt bei vorrübergehendem Umzug zum Vater


05.04.2018 19:49 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Die 17 jährige Tochter meines Freundes ist wegen dauernden Streits mit der Mutter vorübergehend seit drei Wochen bei uns eingezogen. Er hat daraufhin für diese Zeit den Unterhalt eingestellt. Nun will die Mutter ihn verklagen. Wer hat Recht?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Bei minderjährigen Kindern muss man den Barunterhalt (Zahlung eines bestimmten Unterhaltsbetrags) vom Betreuungsunterhalt unterscheiden.

Derjenige Elternteil, bei dem das Kind seinen ständigen Aufenthalt hat, leistet Unterhalt durch Betreuung. Der andere Elternteil zahlt den Barunterhalt, z. B. nach der Düsseldorfer Tabelle.


2.

In Ihrem Fall hat ein Wechsel des Aufenthaltsorts der Tochter von der Mutter zum Vater stattgefunden. Dadurch ändert sich auch die unterhaltsrechtliche Situation: Nun leistet der Vater Unterhalt durch Betreuung des Kindes, was wiederum zur Folge hat, dass die Mutter barunterhaltspflichtig wird.

D. h. ein Antrag der Tochter, vertreten durch die Kindesmutter, auf Zahlung von Barunterhalt gegen den Vater zu Händen der Mutter wird keine Aussicht auf Erfolg haben.


3.

Sie sollten aber prüfen, ob der Kindesunterhalt nicht tituliert ist, beispielsweise durch einen gerichtlichen Beschluss oder eine Jugendamtsurkunde. In diesem Fall könnte die Mutter sofort die Zwangsvollstreckung gegen den Vater betreiben. Also müsste der Vater, sofern ein Unterhaltstitel vorliegt, sofort bei Gericht einen Antrag auf Abänderung einreichen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


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