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Unterhalt bei studierendem Kind - geb. Mai 1983

| 12.03.2009 14:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Hallo!
Mein Sohn studiert Jura im 9 Semester( Ende im März 09). Das Bafög war bis März 09 gewährt worden und wurde nun für den April ff abgelehnt. Begründung: im 7. Sem. wurde die " univisertäre Pflichtfachprüfung" absolviert und mit rd. 5 Punkten bestanden. Zur Verbesserung dieser Note hat sich mein Sohn freiwillig einer 2. Prüfung unterzogen und sie dann mit 12 Pkt. bestanden. Da die Regelstudienzeit vom Bafög - Amt mit 9 Semestern festgelegt wurde, kann somit kein Bafög mehr gezahlt werden.
Nun werden aber Ansprüche an mich als Vater gestellt. Ich soll weiterhin für das Repitorium bis Ende 2009 und dann bis zum 11. Semester - dann wohl 1. Staatsexamen - den vollen Unterhalt - rd. 700 E incl. KV - Beitrag - bezahlen. Meine geschiedene Frau ist nicht leistungsfähig. Kindergeld wird nicht mehr gewährt.

Wie lange dauert dieser " Alptraum " für mich? Ist nicht bei 27 Schluss? (April 2010). Ich bin neu verheiratet mit berufstätiger Ehefrau ohne weitere Kinder. Mein Haus - vor 10 Jahren gekauft - ist langsam gefähdet. Bitte um schnelle Antwort und Hilfe.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich schulden Sie den Unterhalt zur Erlangung einer angemessenen Berufsausbildung. Bei einem Studium beinhaltet dies in jedem Falle die Regelstudienzeit. Leichte Verzögerungen während des Studiums, so dass es zu einer Verlängerung um vielleicht ein oder zwei Semester kommt, sind hinzunehmen. In Ihrem Fall hat Ihr Sohn eine Verzögerung gehabt, da er einen Verbesserungsversuch unternommen hat, der im übrigen auch erfolgreich war. Nunmehr folgt die Examensvorbereitung sowie das von vielen Studenten genutzte Repetitorium. Sodann hat Ihr Sohn das Examen zu absolvieren. Im Zweifel werden Sie den Unterhalt - sofern Sie leistungsfähig sind - gewähren müssen. Einem Studenten, der nicht zu Hause wohnt, stehen monatlich 660,- € zu. Hinzu kommen evtl. die Kosten für das Repetitorium, sofern sie als Zusatzbedarf anzuerkennen sind. Dies muss ggf. ein Gericht entscheiden, genauso wie im übrigen auch die Frage, ob Ihr Sohn berechtigt war, den Wiederholungsversuch zu absolvieren ohne Verlust des Unterhaltsanspruchs. Eine vorläufige Einschätzung meinerseits sieht Sie leider in der Leistungspflicht. Der genaue Unterhaltsansprüch müsste ggf. konkret berechnet werden. Es gilt zu klären, ob nicht ggf. doch ein Anspruch auf Kindergeld besteht bzw. ob es der Kindesmutter nicht ggf. zuzumuten ist, sich um eine Anstellung zu bemühen, so dass auch sie Unterhalt zu Leisten imstande ist. Zudem muss auch Ihre Leistungsfähigkeit genau bestimmt werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen ersten Angaben behilfreich sein konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion. Sollten Sie darüber hinaus auch eine Interessenvertretung wünschen, so stehe ich Ihnen hierfür selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 12.03.2009 | 16:24

Hallo!
Zunächst vielen Dank für die schnelle Antwort. Nun bin ich doch etwas schlauer.
Eine Frage noch: Ich habe im Bafög - Bescheid vom September 2008 bemerkt, das dort von eigenem Vermögen meines Sohnes in Höhe von 2200 Euro die Rede ist. Wie gesagt: Mein Sohn erhält ab April 09 kein Bafög mehr. Ist diese Vermögen nicht auch ´miteinzusetzen, um den Lebensunterhalt ab April zu bestreiten.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.03.2009 | 16:47

Sehr geehrter Ratsuchender,

generell hat ein Unterhaltsberechtigter zwar auch Vermögen einzusetzen. Allerdings braucht ein gewisser "Vermögensstamm" nicht verbraucht zu werden. Ihr Sohn wird diesen relativ geringen Betrag wohl nicht einsetzen müssen. Gleichwohl sollten Sie ggf. das Gespräch mit ihm suchen und auf Ihre finanzielle Situation hinweisen. Möglicherweise lassen sich z.B. die Kosten für das Repetitorium aufteilen oder von ihm tragen, sofern Sie den restlichen Unterhalt leisten.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

Bewertung des Fragestellers 14.03.2009 | 10:28

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