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Unterhalt bei schulischer Ausbildung

20.05.2008 18:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

Meine Tochter (17) beginnt im August diesen Jahres, nach ihrem Realschulabschluss, die 2jährige schulische Ausbildung zur Sozialassistentin um im Anschluss mit der 1jährigen Fachoberschule die Fachhochschulreife zu absolvieren.Dannach möchte sie ein Studium an der FH beginnen.
Der Kindesvater lehnt den Unterhaltsanspruch ab, da es sich nicht um eine "allgemeine Schulausbildung" im Sinne von § 1603 Abs. 2 S. 2 BGB handelt, sondern um eine ausschließlich berufliche orientierte Ausbildung.
Es gibt noch eine weitere Variante den Fachhochschulabschluss zu erreichen. Dies wäre die 2jährige Fachoberschule mit anschließendem Praktikum. Dieser Bildungszweig wird in unserer Stadt leider nicht angeboten und in einer umliegenden Stadt konnte meine Tochter in dieser Schulform leider nicht berücksichtigt werden.
Somit bleibt ihr nur der Weg über die Sozialassistentin ihren Fachhochschulabschluss zu erreichen.
Nun zu meiner Frage, ist die Ablehnung des Kindesvaters gerechtfertigt, oder lohnt es sich, die Angelegenheit weiter zu verfolgen?
Ein BAföG Antrag wurde zusätzlich gestellt, bisher ohne Rückmeldung.
Zu meiner Person wäre zu sagen, dass ich alleinerziehend mit zwei weiteren Kindern ( 19J.,13J.)bin und mein Gehalt unter dem Mindestsatz liegt. der Kindesvater zahlt keinen Unterhalt für die 19jährige Tochter und Mindestunterhalt für die 13jährige.
Im Voraus besten Dank für ihre Antwort!

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Nach § 1610 Abs. 2 BGB umfasst der Unterhaltsanspruch des Kindes auch die Kosten einer optimalen begabungsbezogenen Berufsausbildung.

Eine angemessene Ausbildung umfasst auch die Kosten einer Weiterbildung. Hierzu zählt auch der Ausbildungsweg Schule-Lehre-Studium, soweit ein enger fachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht. Ein solcher ist Ihren Schilderungen zufolge bei dem von Ihrer Tochter angedachten Bildungsweg anzunehmen.

Mithin sollten Sie auf die Unterhaltsverpflichtung des Kindesvaters bestehen.

---

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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