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Unterhalt bei kurzer Ehe und Scheidung


| 24.11.2007 10:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



Hallo hätte da mal ein paar Fragen bin seit den 10.10.07 verheiratet mein Mann und ich haben kein Kontakt mehr er wohnt in Köln ich 150 km entfernt.Bin von jemand anders schwanger was er wusste weil wir erst später zusammen gekommen sind.Den Betreuungsunterhalt von mein ex für mich habe ich durch die Hochzeit verwirkt,oder?Und von meinen Mann bekomme ich nun auch kein Geld weil es eine kurzehe ist?Zu Erklärung war vorher jahrelang mit meinen mann zusammen dann 2 Jahre getrennt wo das Kind dann mit jemand anders entstanden ist.Wie kann ich mch jetzt mit den Kind finanziell absichern?

-- Einsatz geändert am 24.11.2007 10:50:39

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Sehr geehrte Fragestellerin,

herzlichen Dank für Ihre Frage und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

Sie besitzen unterschiedliche Ansprüche gegen den Vater Ihres Kindes und Ihren Ehemann.

Ihr Ehemann ist aufgrund der Ehe zum Unterhalt verpflichtet. Die Ehegatten müssen durch ihre Arbeit und durch ihr Vermögen die Familie angemessen unterhalten (Familienunterhalt). Der erwerbstätige Ehegatte ist zur Zahlung eines Taschen- bzw. Haushaltsgeldes verpflichtet.

Ist die Trennung bereits erfolgt, besteht ein Anspruch bis zur rechtkräftigen Scheidung auf Trennungsunterhalt, danach ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt.

Eine Ehe gilt üblicherweise als kurzfristig, wenn sie nicht länger als 2Jahre inkl. Trennungsjahr dauerte. Die Ansprüche gegen Ihren Ehemann könnten aufgrund der kurzen Ehedauer daher geringer der Höhe und des Zeitraums nach ausfallen. Ein kompletter Wegfall von Unterhaltsansprüchen ist nicht unbedingt anzunehmen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass tatsächlich keine Ansprüche aufgrund grober Unbilligkeit bestehen (§ 1361 Abs. 3 BGB, § 1579 BGB), was zB. der Fall wäre, wenn die Ehe von Anfang an nicht gewollt gewesen wäre.

Gegenüber dem Kindesvater kann weiterhin Betreuungsunterhalt (§ 1615l BGB) bestehen, wenn Sie aufgrund der Schwangerschaft oder einer daraus resultierenden Krankheit nicht in der Lage sind einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, können Sie diesen Betreuungsunterhalt bis zu 3 Jahre erhalten, teilweise sogar länger, da das Bundesverfassungsgericht die pauschale Beschränkung auf 3 Jahre verfassungswidrig gehalten hat und in Kürze eine Neuregelung zu erwarten ist.

Schließlich hat Ihr Kind einen Unterhaltsanspruch gegen den Kindesvater (Erzeuger) auf Barunterhalt.

Sämtliche Unterhaltsansprüche bestehen vorbehaltlich einer entsprechenden Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen.

Für Sie ergibt sich somit folgendes:

Ein Unterhaltsanspruch auf Betreuungsunterhalt besteht, solange Sie im Rahmen der beabsichtigten Ehescheidung keinen oder zu wenig Trennungsunterhalt erhalten. Ansonsten bestehen Unterhaltsansprüche aufgrund der Ehe gegen Ihren Ehemann.

Auf jeden Fall besteht ein Anspruch auf Kindesunterhalt gegen den Erzeuger.

Ich hoffe, Ihre Fragen hilfreich und informativ beantwortet zu haben. Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

Nachfrage vom Fragesteller 24.11.2007 | 12:27

ab wann hat man anrecht auf trennungsunterhalt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.11.2007 | 18:52

Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst vielen Dank für die positive Bewertung.

Der Trennungsunterhalt kann ab der Trennung vom Partner geltend gemacht werden.

Gerne stehe ich Ihnen weiter zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

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