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Unterhalt bei gemeinsamen volljährigen und sich in Ausbildung befindlichen Kind

| 20.09.2019 13:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
Meine Ex-Freundin und ich haben einen gemeinsamen Sohn, der in diesem Monat 18 Jahre geworden ist. Er macht momentan eine Ausbildung und hat ein monatliches Nettoeinkommen von 700,00€ hat. Er wohnt bei meiner Ex-Freundin.

Ich selber bin verheiratet und habe mit meiner Frau eine 11-jährige Tochter.
Mein Verdienst liegt bei 2.700,00€ netto. Auf Grund meines Anstellungsverhältnisses zahle ich davon 532,00€ an die gesetzliche Krankenkasse.

Meine Ex-Freundin ist ebenfalls verheiratet und hat mit ihrem Mann eine 1-jährige Tochter. Sie ist somit wegen der Betreuung ihrer Tochter zu Hause und bezieht 400,00€ Elterngeld.

Ich bin der Meinung, das ich basierend auf den oben genannten Zahlen und dem Sachverhalt der Volljährigkeit meines Sohnes, nicht mehr verpflichtet bin Unterhaltszahlungen für ihn zu leisten.
Aber wie gesagt ist das nur meine Meinung und daher komme ich zur eigentlichen Frage.

Bin ich basierend auf den oben genannten Fakten/Zahlen zu einer Unterhaltszahlung an meine Sohn verpflichtet, und wenn ja in welcher Höhe.

vielen Dank

20.09.2019 | 14:52

Antwort

von


(452)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihr volljähriger Sohn hat einen Unterhaltsbedarf in Höhe von 580,00 EUR. Dies ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle, wenn Altersstufe und gemeinsames Nettoeinkommen der Eltern berücksichtigt werden.

Ihr Sohn lebt im Haushalt der Mutter und hat ein eigenes Netto in Höhe von 700 EUR. Dieses ist aufgrund von ausbildungsbedingtem Mehrbedarf zunächst um 100 EUR zu kürzen, so dass noch 600 EUR zur Verfügung stehen.

Auch das auf Ihren Sohn entfallende Kindergeld in Höhe von 204,00 EUR ist voll auf den Unterhaltsbedarf anzurechnen.

Aus seinem eigenen Einkommen kann er daher den restlichen Unterhaltsbedarf in Höhe von 376,00 EUR bedienen.

Die Eltern sind daher (zumindest derzeit) nicht mehr zu Unterhaltszahlungen verpflichtet.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Bewertung des Fragestellers 21.09.2019 | 10:45

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