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Unterhalt bei erwebslosem vollj. kind

| 29.09.2014 15:34 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Juni 2013 hat mein unumkehrbar beschlossen die Schule abzubrechen. Er tat dann 5 Monate nichts. Ich konnte ihn weder zu berufsorientierenden Praktika, noch anderweitige Bewerbungen bewegen. Auch einen Internatsplatz ad Christopherus Schule (gezielt für Kinder wie ihn - "hochbegabte Minderleister") in Braunschweig im letz, Jahr lehnte er kategorisch ab.
Mehrfach war ich hilfesuchend - bereits seit Jahren b. Lehrern, Psychologen, Bildungsminist.Kiel - da mein Sohn ein sogenannter Underachiever ist.... B. Jugendamt bekamen wir dann einen Familienhelfer. Die Familiäre Situation verschlimmerte sich zusehens , als er gar nichts mehr machte.
Hinzu kommt ,dass er PC süchtig ist ( Leider in SH nicht anerkannt). Im Dezember 2013 , als er auch 18 wurde, konnte ich ihn zumind. dazu bewegen einen Bundesfreiwilligendienst zu beginnen. Diesem geht er weitesgehend nach, mit hohen Fehlzeiten. Im August diesen Jahres 2014 ist er nun ausgezogen, da es hier nicht mehr zu ertragen war. Die Miete zahle ich zum Teil md Kindergeld + einen eigenen Zuschuss. Der Bfd endet zum 30.11.2014. Dann ist das Jobcenter zuständig, dieses wird versuchen an uns Eltern heran zu treten.

Mein Sohn hat sich bisher in keiner Hinsicht um Fortkommen in die eigene Erwerbstätigkeit bemüht. Keine einzige Bewerbung, kein Bemühen um ein evt. Praktikum nach dem Bfd o.ä.
Auch das Bfd um ein halbes Jahr verlängern möchte er auf keinen Fall.

Hat er seinen Unterhaltsanspruch verwirkt?
Wie verhalte ich mich gegenüber dem Jobcenter?

Es geht nicht darum nicht zu zahlen. Mein letztes Hemd hätte ich gegeben...aber nicht für jemand der gar nichts tut und keine Hilfe annimmt, dem alles egal ist und der auch keine Auskünfte und fast keinen Kontakt möchte

Vielen Dank vorab

29.09.2014 | 16:25

Antwort

von


(2403)
Damm 2
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Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihr Sohn ist mit Eintritt der Volljährigkeit verpflichtet, für seinen eigenen Unterhalt aufzukommen.

Wie jeder andere Erwachsene auch, tritt die Erwerbsobliegenheit ein. Ihr Sohn ist daher verpflichtet, sich nachhaltig um Arbeit oder eine Ausbildung zu bemühen. Nur wenn solche nachhaltigen Bemühungen nicht zum Erfolg führen würden, bleibt der Unterhaltsanspruch bestehen.

An diesen Voraussetzungen für einen Unterhaltsanspruch mangelt es hingegen. Ihr Sohn bemüht sich offenbar überhaupt nicht.

Dann aber besteht auch kein Unterhaltsanspruch. Ein solcher wird wieder aufleben, wenn Ihr Sohn doch noch einsichtig wird und eine Ausbildung beginnen sollte. Nach Ihrer Darstellung dürfte das dann auch kein Problem sein.

Sie sollten daher einem Leistungsträger entgegenhalten, dass kein Anspruch besteht, da der Sohn sich nicht um eine Arbeitsstelle und/oder Ausbildung bemüht; er buchstäblich "nichts macht".Dann besteht auch kein Anspruch.

Ich rate dazu, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn das Jobcenter an Sie herantritt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg


Bewertung des Fragestellers 29.09.2014 | 17:15

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