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Unterhalt bei Volljährigkeit

12.08.2007 17:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich würde gerne wissen,wieviel Unterhalt meiner 18 jähr.Tochter zusteht.Sie lebt in meinem Haushalt,besucht die 11.Klasse.
Mein Einkommen ist 400,00 EUR im Monat.(Minijob)
Der Vater zahlte bisher 260,00 EUR monatlich.Er selbst hat noch ein weiteres leibliches Kind.Sein Einkommen beläuft sich auf ca.1300,00 EUR netto.

Vielen Dank

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme:

Bei volljährigen Kindern, die noch im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils wohnen, bemisst sich der Unterhalt nach der 4. Altersstufe der Düsseldorfer Tabelle. Bis zu der 3. Gehaltsstufe (EUR 1.700,- ) beträgt der Unterhaltsanspruch des volljährigen Kindes EUR 389,-. Hierauf ist das Kindergeld in voller Höhe anzurechnen (vgl. BGH, Urteil vom 26. Oktober 2005 - XII ZR 34/03), so dass Ihrer Tochter ein Unterhaltsanspruch in Höhe von EUR 235,- zusteht.

Nachdem der Kindesvater offensichtlich einem weiteren Kind gegenüber unterhaltspflichtig ist und ihm bei Erfüllung sämtlicher Unterhaltspflichten der Eigenbedarf in Höhe von EUR 900,- verbleiben muss, wird voraussichtlich eine Mangelfallberechnung erforderlich werden. Dies bedeutet, dass die Verteilungssumme von EUR 400,- auf beide Kinder aufzuteilen sein wird und der errechnete Unterhaltsanspruch von EUR 235,- ggf. zu kürzen ist.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 12.08.2007 | 20:47

Sehr geehrte Frau Petry-Berger,

ich habe von dem Kindesvater ein unterschriebenes Schriftstück,in dem er versichert,dass er freiwillig monatlich 200,00 EUR Unterhalt bezahlen möchte.
Ich selbst bin mit dieser Summe einverstanden.Im Falle er müßte jedoch weniger zahlen,bin ich doch mit dieser Erklärung jedoch hoffentlich abgesichert?!

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.08.2007 | 14:47

Sehr geehrte Fragestellerin,

selbst wenn sich aufgrund einer erneuten Berechnung ein Unterhaltsanspruch von weniger als EUR 200,- ergeben würde, wäre der Kindesvater zunächst an seine schriftliche Erklärung gebunden. Etwas anderes wird nur dann gelten, wenn die Voraussetzungen einer Irrtumsanfechtung vorliegen oder küntig eine wesentliche Änderung der Verhältnisse eintritt.

Mit freundlichen Grüßen
RA Petry-Berger

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