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Unterhalt bei Umschulung des Vaters


07.09.2017 01:00 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich bin noch alleinerziehende Mutter einer 7 jährigen Tochter. Ich habe vor ein paar Jahren einen Unterhaltstitel über 100% (272 Euro) erwirkt. Der Kindsvater hat immer mal wieder gezahlt und ich habe auch schon wegen Nichtzahlung gepfändet. Er arbeitete eine längere Zeit bei einer Zeitarbeitsfirma als Schweißer er hat eine abgeschlossene Ausbildungs als Konstruktionsmechaniker. Nun hatte er Anfang des Jahres die Wahl, eine Anstellung über die Firma selbst bei der er über die Zeitarbeit angestellt war oder in einem Krankenhaus als OP Assistent ungelernt.

Er entschied sich für das Krankenhaus und zahlte bisher dennoch weiter. Nun kam er mit der Ankündigung er wolle eine Umschulung in diesem Bereich machen und kann deshalb ab nächsten Monat nichts mehr zahlen. Im Dezember erwartet er außerdem noch ein zweites Kind.

Mir ist bewusst, dass ich diese 3 Jahre jetzt wahrscheinlich Pech habe und er einfach tun kann was er will. Nun häuft sich ja durch den Titel die Unterhaltsschuld an und laut Jugendamt könnte ich nach der Umschulung wenn er wieder normal verdient, diese geltend machen.

Nun will er aus diesem Grund den Titel gerichtlich abändern lassen und somit komme ich auch zu meiner Frage: Ist es so einfach für ihn möglich diesen Titel abzuändern und seiner Zahlungspflicht somit zu entgehen ? Ich meine diese Jobwechsel und Umschulung war ja eigentlich nicht notwendig, Er wollte einfach in einen anderen Beruf... Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich nun so hängen gelassen werde ohne etwas tun zu können. Dazu kommt, dass ich eigentlich vor hatte im August 2018 zu heiraten und damit auch kein Recht mehr auf UVG habe. Dann muss mein Mann für sein Kind aufkommen und er hat auch selber noch eines.

Ich gehe davon aus, dass er darauf plädieren wird, dass er nach der Umschulung genug verdient um beide Kinder zu unterhalten. Ich weiß leider nicht wieviel er vorher in den beiden anderen Jobs verdient hat. Eventuell ist es auch noch wichtig zu wissen das alle 3 jobwechsel in diesem Jahr (2017) stattfanden und aus seiner Aktivität heraus entstanden sind (keine Kündigung oder so)

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

gegenüber dem Kind besteht eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit des Vaters.

Er ist demnach verpflichtet, alle zumutbaren Anstrengungen zu unternehmen, den Unterhalt sicherzustellen.

Nach Ihrer Darstellung wird er sich voraussichtlich auch nicht auf die Umschulung berufen können.

Die Umschulung ist offenbar nur in einem Wunsch des Vaters begründet, eine andere Ausbildung zu erlangen.

Weder lag eine Arbeitslosigkeit vor, noch sind gesundheitliche Gründe erkennbar.

Ungeachtet dessen, wird vom Vater auch eine Nebenerwerbstätigkeit während der Umschulung erwartet werden, um den Unterhalt sicherzustellen.


Beantragt der Vater die Abänderung des Titels, sollten Sie unbedingt einen Anwalt beauftragen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle
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