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Unterhalt bei Studium


14.12.2011 18:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler



ich bin 23 Jahre und lebe nicht mehr bei meinen Eltern. Nach dem Abitur habe ich eine zweijährige Ausbildung als Fremdsprachassistentin absolviert. Nun möchte ich ein Studium beginnen, aufbauend auf meine Ausbildung. Meine Eltern sind geschieden. gegen mein Vater liegt ein Versäumnisurteil wegen Gesschiedenenunterhalt vor. Er muss an meine Mutter Unterhalt zahlen. meine Mutter arbetet nur in teilzeit. Nach Auffassung meiner mutter steht sie in der Rangfolge über mir. Also sie wird auf ihren unterhalt nicht verzichten und auch nicht merh arbeiten.
stimmt das mit der Rangfolge
wenn ja, habe ich die Möglichkeit das zu ändern?


Mein Vater möchte mich gerne unterstützen.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Es ist zunächst fraglich, ob Sie überhaupt noch einen Unterhaltsanspruch gegen Ihren Vater haben. Bei Fällen wie Ihren, Abitur-Lehre-Studium, nimmt das die Rechtsprechnung nur in bestimmten Fällen an. Es muss eine einheitliche Ausbildung vorliegen und die Ausbildung muss als Vorbereitung des Studiums einen engen fachlichen Bezug aufweisen. Diese Voraussetzung kann ich anhand Ihrer Angaben nicht beurteilen,
Sie müssen aber damit rechnen, dass Ihre Mutter dieses Argument einwenden wird, wenn der eigene Unterhalt gekürzt werden soll.

Die Rangfolge der Unterhaltsberechtigten ergibt sich aus § 1609 BGB. Geschiedene Ehegatten stehen entweder in Gruppe 2. oder Gruppe 3. Bei Ehe von langer Dauer (mind. 10 Jahre) wäre Ihre Mutter in Gruppe 2. Volljährige Kinder über 21 sind in Gruppe 4. und damit den Ehegatten nachgestellt.

Sie können die Rangfolge nicht ändern. Wenn das Einkommen Ihres Vaters nicht ausreicht, um den nachehlichen Unterhalt und Ihren Unterhalt zu zahlen, dann müssen Sie zurückstehen und ggf. andere Mittel, wie etwa BaföG, nutzen. Ihr Vater kann Sie jederzeit freiwillig unterstützen, aber nicht zu Lasten des Unterhalts der Mutter. Ob Ihre Mutter verpflichtet ist mehr zu arbeiten, kann man von hier nicht beurteilen. Ihr Vater müsste gegen das Urteil zum Unterhalt Abänderungsantrag beim Familliengericht stellen, wenn er meint, dass die Entscheidung nicht korrekt ist. Ihr Vater sollte sich also anwaltlich beraten lassen.




Bitte bedenken Sie, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten Beurteilung führen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht

Paulistr. 10
31061 Alfeld
Tel.05181/5013
Fax 24163
mail:anwaltwoehler@googlemail.com

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