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Unterhalt bei Affärenbaby

14.03.2018 09:47 |
Preis: 60,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo,
wir sind seit 6 Jahren verheiratet und haben 3 gemeinsame Kinder (4, 7 und 10 Jahre).
Mein Mann hatte eine kurze Affäre dabei ist angeblich ein Kind entstanden. Mein Mann ist nicht der einzige der als Vater in Frage kommt.
Daher wissen wir das wir einen Vaterschaftstes wollen.
Nun meine Fragen:
Ich bin selbstständig. Wird mein Einkommen angerechnet.
Mein Mann verdient monatlich ca. 1450 Euro aus seinem angestellten Verhältnis und 450 Euro Minijob (angestellt bei mir).
Wie berechnet sich der Unterhalt? Alle Unterhaltsrechner weisen diese konstelation nicht aus.
Komische Frage am Rande ... Würden wir noch ein Baby bekommen. ... Würde sich denn der Unterhalt für das Affärenbaby verringern?
Im Erbfall ist das Affärenbaby auch mit Pflichtteil berechtigt. Kann das umgangen werden, indem wir das Haus auf mich umschreiben?

Vielen Dank im voraus
Die Ehefrau

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Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Ausgehend davon, dass Ihr Mann der biologische Vater des Kindes ist, besteht eine Unterhaltspflicht, für deren Höhe in erster Linie das Einkommen Ihres Mannes maßgebend ist; Ihre Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit werden grundsätzlich nicht angerechnet.

Zu einer Berücksichtigung kann es im Ausnahmefall dann kommen, wenn Ihr Mann aufgrund seines geringen Einkommens bei Zahlung des rechnerischen Mindestunterhaltes unter die Grenze des Selbstbehaltes rutschen würde, vgl. BGH, Urteil vom 29.10.2003, Az.: XII ZR 115/01. Das ist bei Ihrem Mann wahrscheinlich der Fall.

Daher muss jetzt das Einkommen Ihres Mannes mit Ihrem durchschnittlichen Einkommen addier werden. Aus dem so ermittelten Familieneinkommen wird Ihrem Mann rechnerisch 50 % zugerechnet.

Ist er dann leistungsfähig,ist insofern nicht von seinem tatsächlichen Gehalt auszugehen, sondern von dem rechnerisch ermittelten Anteil.

Bei der Berechnung des Kindesunterhaltes spielt die Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder in der Tat eine Rolle, weil sie über evt. Zu- und Abschläge bei der Eingruppierung in die entsprechende Gruppe der Düsseldorfer Tabelle mit entscheidet. Von daher würde sich die Geburt eines weiteren gemeinsamen Kindes auf die Unterhaltsberechnung auswirken.

Die Überschreibung des Hauses würde am Pflichtteilsrecht als solchem nichts ändern, wohl aber an der Berechnung der Höhe.

Mit freundlichen Grüßen


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