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Unterhalt an volljähriges Kind welches jede Arbeit und Ausbildung verweigert


19.09.2005 11:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mein 20 jähriger Sohn, dem gegenüber ich Unterhaltsapflichtig bin hat vor einem Jahr seine Lehre abgebrochen, ist von meiner geschiedenen Frau ausgezogen und lebt in einer WG.
Mehrere Vesuche von meiner Ex Frau und mir ihm eine neue Lehrstelle zu vermitteln sind fehlgeschlagen, weil er entweder Postalisch nicht erreichbar war, oder, wie vor kurzem er nicht bereit war eine Stelle anzunehmen die er hätte bekommen können.
Er verweigert sich allen Hilfen sowohl von mir als auch von meiner Ex Frau, er meldet sich nicht beim Arbeitsamt als Ausbildungsplatzsuchend. Zwei Versuche ihm über das Vormundschaftsgericht einen Sozialarbeiter zur Betreuung an die Seite zu stellen sind fehlgeschlagen, das erste mal weil er es verweigerte, das zweite mal konnte er das Vormundschaftsgericht durch sein "smartes" Auftreten überzeugen daß eine Betreuung nicht nötig ist. Er verweigert jede Arbeit, sucht sich keinen Ausbildungsplatz und verweigert auch daß wir ihm dabei helfen.
Daß ich als Vater verzweifelt bin können Sie sich vorstellen.
Frage:
Muß ich in diesem Fall weiter Unterhalt an meinen volljährigen Sohn bezahlen (wenn ja bis zu welchem Lebensalter meines Sohnes) oder kann ich von ihm verlagen daß er ab jetzt selber für sich sorgen muß?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihren Sohn wird, wenn er keine Ausbildung absolviert, eine so genannte "Erwerbsobliegenheit" treffen, d.h., er ist in der Pflicht, sich um einen Arbeitsplatz, der ihm seinen Lebensunterhalt sichert, zu bemühen. Solange er dies nicht tut und auch keine Gründe ersichtlich sind, weshalb ihm die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht möglich wäre, kann er Ihnen gegenüber keinen Unterhaltsanspruch geltend machen. Sie dürfen also in diesem Fall die monatlichen Unterhaltszahlungen einstellen. Möglicherweise wacht er dann ja auch auf.

Sollten Sie sich allerdings (in Ihrer Schilderung finden sich hierfür gewisse Andeutungen) nicht ganz sicher sein, wie es um den psychischen Zustand Ihres Sohnes steht, dann sollten Sie die Unterhaltszahlungen nicht einfach einstellen, sondern sich zunächst bei einem Rechtsanwalt eingehender beraten lassen, ob Ihre Unterhaltspflicht wirklich ausgeschlossen ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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