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Unterhalt an volljähriges Kind nach Ausbildungsabbruch

12. Dezember 2019 14:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Mein (einzigster) volljähriger Sohn hat seine 2 1/2 jährige Ausbildung nach über 13 Monaten beendet mit einem Aufhebungsvertrag- falsche Berufswahl - .

Nunmehr besucht er eine berufsbegleitende Schule (voraussichtlich bis zum Beginn einer neuen Ausbildung), wobei er entweder von der Schule oder vom Arbeitsamt 200€ im Monat erhält.

Ich verdiene ca. 2800 Netto (inkl. Urlaubs/Weihnachtsgeld) . Meine Exfrau erhält eine monatl. Berufsunfähigkeitsrente von ca 1100€.

Mein Sohn lebt bei seiner Mutter. Er bezieht das Kindergeld.

Wieviel Unterhalt muss ich monatlich bezahlen?

12. Dezember 2019 | 18:07

Antwort

von


(2515)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie werden voraussichtlich 275,00 € zahlen müssen.


Dabei ist der Bedarf des Sohnes nach dem zusammengerechneten Einkommen der Eltern zu bemessen. Dieser beträgt dann 679,00 €. Davon ist das Kindergeld in voller Höhe abzuziehen und der Betrag von 200,00 €, so dass dann 275,00 € verbleiben.


Der Ausbildungsabbruch steht nach der überwiegenden Rechtsprechung einem weiteren Anspruch nicht zwingend entgegen.

Wenn ein volljähriges Kind feststellt, dass die Berufswahl eine Fehlentscheidung war, gesteht die Rechtsprechung dennoch auch für eine weitere Ausbildung einen Anspruch zu - das gilt auch dann, wenn das Kind bisher zielstrebig die Ausbildung durchgeführt hat, aber nun feststellen musste, dass es die falsche Wahl gewesen ist (OLG Brandenburg, Urt.v. 21.03.2014, Az.: 10 WF 30/14 ).


Allerdings wird Ihr Sohn die nächste Ausbildung zu einem Ende bringen
müssen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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