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Unterhalt an die Kindesmutter


14.03.2005 09:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich habe bei einer Affäre ein Kind gezeugt und kenne meinen ungefähren Unterhaltsanspruch des Kindes an mich. Ich bin selbsstaändig mit einem jährl. Gewinn von 40000 €. 3 Mon. vor der Geburt spricht sie mich auf ihren Anspruch als Kindesmutter für die ersten 3 Jahre an. Wie hoch wäre dieser , wenn sie nicht arbeitet? Und wie hoch sind die Bemessungsgrenzen des Sozialamtes um die Kosten mir in Rechnung zu stellen? Womit müßte ich rechnen, wenn ich die Vaterschaft nicht anerkenne?
Vielen Dank

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sollten Sie tatsächlich der Vater des Kindes sein, wären Sie verpflichtet Unterhalt für das Kind zu Händen der Kindesmutter zu zahlen. Die Höhe des Unterhaltes bemisst sich nach der sog. Düsseldorfer Tabelle und ist im wesentlichen von Ihrem bereinigten Nettoeinkommen abhängig.
Bei einem jährlichen Gewinn von 40.000,- Euro ergibt sich ein monatliches Einkommen von ca. 3333,- Euro.
Nach der Düsseldorfer Tabelle hätte das Kind bis zur Vollendung des 5. Lebensjahres einen Unterhaltsanspruch i.H.v. 339,- Euro monatlich.
Davon wäre dann noch das hälftige Kindergeld von derzeit 77,- Euro in Abzug zu bringen.
Verbleibt monatlicher Unterhalt i.H.v. 262,- Euro.

Sollte die Kindesmutter Unterhaltsvorschuss beim Jugendamt beantragen und erhalten, würden die dort gezahlten Beträge von Ihnen rückgefordert werden, soweit Sie während des Zeitraumes unterhaltsverpflichtet gewesen sind.

Sollten Sie die Vaterschaft nicht anerkennen, hätte die Kindesmutter die Möglichkeit beim örtlichen Familiengericht eine Vaterschaftsfeststellungsklage zu erheben. Im Rahmen diese Verfahrens würde dann ein Abstammungsgutachten eingeholt. Dann ergibt sich, ob Sie der Vater sind oder nicht.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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