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Unterhalt an Volljährigen Sohn ?

| 13.07.2011 13:47 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Guten Tag,
Es geht um meinen Sohn, er wird in Kürze 18.
Er hat vom 4ten bis zum 14ten Lebenjahr bei Seiner Deutschen Mutter auf den Kanaren gelebt. Dort ist Irgendetwas mit der Kindeserziehung schiefgelaufen, auf jeden Fall kann er sich absolut nicht in unsere Familie eingliedern und sich an die einfachsten Regeln halten.
Des wegen haben wir uns schon einige male gestritten auch inerhalb der Familie (Oma, Opa, meine Partnerin) Nun haben wir einen Handfesten Streit.
Mein Sohn lebt nun wieder seit 4, für uns schwere, Jahre bei uns. Nach diesem Streit nun will er mit 18 ausziehen und droht mir mich auf Unterhalt zu verklagen wenn sein Geld für Wohnung und Leben nicht reicht. Er macht seit einem Jahr eine dreijährige Ausbildung bei der Telekom und bekommt ca. 650 - 700 € Netto zuzüglich Weihnachts und Urlaubsgeld.
Meine Frage in Wie fern muß ich mir Sorgen um mein Geld machen, was kommt da auf mich zu, was passiert wenn mein Sohn die Ausbildung schmeisst.
Darf ich mich evtl gegen Unterhaltsforderungen wehren.
Immerhin habe ich ihm trotz allem ein gutes Leben hier ermöglicht, alles gekauft was notwendig war, Kleidung, Roller zuletzt ein Auto weil er den Führerschein macht.

Ich bedanke mich im Vorfeld für eine Aussagekräftige Antwort

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte. Dieses Forum dient dazu, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung zu verschaffen, kann und soll keinesfalls die Beratung bei einem Kollegen vor Ort ersetzen.

Dies vorausgeschickt, gehe ich auf Ihre Fragen wie folgt ein:

Wenn Ihr Sohn ausziehen sollte, so hätte er einen festen Unterhaltsbedarf in Höhe von 670 €. Hierauf wird das vollständige Kindergeld bedarfsdeckend angerechnet, so dass ein Restbedarf in Höhe von 486 € verbleibt.

Auf diesen Restbedarf ist die um 90 € bereinigte Ausbildungsvergütung, mithin ein Betrag in Ihrem Fall von 610 € anzurechnen.

Ihr Sohn hat damit bedarfsdeckendes Einkommen und keinen Unterhaltsanspruch Ihnen gegenüber mehr inne.

Sollte Ihr Sohn die Ausbildung abbrechen, hat er keinen Unterhaltsanspruch mehr, sondern muss seinen Lebensunterhalt durch Gelegenheitsjobs bestreiten. Ein Unterhaltsanspruch für ein volljähriges Kind besteht nur während der allgemeinen Schulausbildung bzw. einer beruflichen Ausbildung/Studium.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Bitte nutzen Sie die kostenlose Nachfragefunktion des Portals, falls etwas unklar geblieben sein sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -

Rückfrage vom Fragesteller 13.07.2011 | 19:05

Danke für Ihre Antwort.
Wenn ich es richtig verstanden habe Bekommt mein Sohn zuviel Vergütung um von mir weiteren Unterhalt zu verlangen.
Ich habe noch zwei kleine Nachfragen des Kindergeldes betrefend.
Sollte mein Sohn Sohn weiter hier wohnen bleiben, darf ich das Kindergeld weiter für mich in anspruch nehmen um die anfallenden kosten zu decken ? er bezahlt einen kleinen Unkosten beitrag von 150 €, was aber nicht reicht.
Zweite: Kann er von mir unterhalt verlangen wenn er zu hause wohnen bleibt ?

Danke nochmal dafür

Viele Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.07.2011 | 19:33

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung.

Richtig ist, dass Ihr Sohn bedarfsdeckendes Einkommen hat, so dass ein Unterhaltsanspruch Ihnen gegenüber nicht mehr besteht.

Das Kindergeld ist ein Anspruch der Eltern, das nur dann an das Kind weiterzuleiten ist, wenn eine Barunterhaltspflicht besteht. Dies ist vorliegend nicht der Fall, weil das Kindergeld zur Unterhaltung des Kindes in Form von Naturalunterhalt verwendet wird.

Ihnen als Elternteil steht es frei, in welcher Form Sie Unterhalt leisten, während Ihr Kind noch in Ihrem Haushalt lebt. Sie werden hier sicherlich Kost und Logis zur Verfügung stellen, so dass hierneben ein weitergehender Unterhaltsanspruch schon alleine aufgrund des Einkommens Ihres Sohnes nicht besteht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -

Bewertung des Fragestellers 13.07.2011 | 19:06

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