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Unterhalt an Studierenden


28.06.2007 18:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Für meinen 19-jährigen Sohn, der im Haushalt seiner wiederverheirateten Mutter wohnt und der sich z.Z.noch in Schulausbildung befindet, zahle ich Unterhalt gem. DT in Höhe von 275 EUR (bereinigtes Einkommen 1859 EUR, Kindergeld in voller Höhe angerechnet, Einstufung in höhere Gruppe, keine weiteren Unterhaltsberechtigte).

Nach Beendigung der Schulausbildung beabsichtigt er, außerhalb zu studieren.

Die Mutter geht einer Gelegenheits- oder Aushilfstätigkeit nach. Für die Beispielsrechnung wird ein bereinigtes Einkommen von 800 EUR angenommen.

Fragen:

Reichen die zusammengerechneten Einkommen beider Eltern (1859 und 800 EUR) aus, um den Unterhaltsbedarf des Sohnes zu decken?

In welcher Höhe errechnet sich bei den aufgeführten Einkommensverhältnissen mein Anteil am Unterhalt?

Wäre ich verpflichtet, auch einen höheren Unterhalt zu leisten, als den, der sich allein aus meinem Einkommen ergibt?

Wäre ich zur finanziellen Absicherung des Studiums verpflichtet, ggf auf mein zur Alterssicherung angelegtes Vermögen zurückzugreifen?

Vielen Dank





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Sehr geehrter Ratsuchender,

der Bedarf des Sohnes beträgt, wenn er auszieht 640,00 EUR. Nach Abzug des vollen Kindergeldes ergibt sich der ungedeckte Bedarf in Höhe von 486,00 EUR.

Da die Mutter ein Einkommen unter dem Selbstbehalt erzielt, ist diese nicht zum Unterhalt verpflichtet. Es wäre allerdings zu überdenken, ob diese nicht eine Ausweitung ihrer Tätigkeit vorzunehmen hat, um ebenfalls zum Unterhalt beitragen zu können.

Bei den derzeitigen Verhältnissen müssen Sie hingegen als allein leistungsfähiger Elternteil nur den Unterhalt zahlen, der sich allein aus Ihrem Einkommen aus der Düsseldorfer Tabelle ergäbe.

Demgemäß ergibt sich auch nach dem Auszug des Sohnes nach der Düsseldorfer Tabelle, mit Höherstufung, ein Unterhaltsbetrag in Höhe von 270,00 EUR ( die Unterhaltsbeträge der Düsseldorfer Tabelle verringern sich ab 01.07.2007).

Demgemäß müssen Sie auch nicht auf Ihr Vermögen zurückgreifen. Bei einer Einkommensberechnung wären aber unter Umständen Zinsen anzurechnen. Das richtet sich allerdings nach der gwählten Anlageform.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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