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Unterhalt an Ex Frau

| 03.06.2008 09:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr gehrte Damen und Herren,
ich bin im Frühjahr 2006 zum zweiten Mal geschieden worden. Sachen aus erster Ehe sind alle erledigt.
Wir waren mit Trennungsjahr 8 Jahre lang verheiratet, haben zwei Kinder (8 und 10 Jahre).
Meine Ex-Frau ist seit der Geburt der Kinder nicht mehr arbeiten gegangen. Seit 1 Jahr vor unserem Trennungsjahr arbeitete sie stundenweise zur Aushilfe auf 400,-- Euro Basis, heute inzwischen wohl auch schon 20 – 30 Stunden pro Woche auf Steuerkarte.
Wir haben keine rechtlichen oder gerichtlichen Vereinbarungen getroffen, auch wurde im Zuge der Scheidung kein nachehelicher Unterhalt beschieden.
Das Kindergeld erhält meine Ex-Frau in voller Höhe und ich zahle für die Kinder nach Düsseldorfer Tabelle (Urkunde bzw. Titel vom Jugendamt) sowie den Ehegattenunterhalt (selber ausgehandelt...).
Mir bleiben im Moment monatlich umgerechnet 930,-- Euro netto übrig - bei gerechnet 13 Gehältern incl. Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Um Steuern zu sparen und um auch „mehr zu bezahlen“ hat meine Ex-Frau seit 2 Jahren die Anlage U (gezahlter Unterhalt an die Ex-Frau) für meine Steuern unterschrieben. Soll heißen das ich mir für das laufende Jahr einen Freibetrag in Höhe von 6.724,-- eingetragen lassen habe.
Muss ich nach neuem Recht in dieser Situation für meine Ex-Frau überhaupt noch zahlen? Wenn ja wie viel? Und wie muss ich vorgehen?
Ich habe zu meinen Kindern einen sehr guten kontakt, zur Ex soweit eigentlich auch.
Mein Bruttogehalt 2.713,-- x 13 Gehältern
Freibetrag im Jahr für Ex-Frau 6.724,--
Kompletter Unterhaltsbetrag der zur Zeit
für die Kinder und für die Ex-Frau
monatlich bezahlt wird 960,--
Danke, Gruß Uwe

Sehr geehrter Ratsuchender,

ob Sie für Ihre Frau noch Unterhalt zahlen müssen, hängt von Einkünften der Frau ab. Diese müssen bekannt sein, um zu klären, ob diese in der Lage ist, nunmehr für ihren eigenen Unterhalt Sorge zu tragen. Die Frau könnte unter Umständen schon der jetzt ausdrücklich geforderten Eigenveranwortung gerecht werden.

Ist dieses der Fall, besteht kein Anspruch mehr.

Darüberhinaus wäre eine Berechnung der möglichen Unterhaltshöhe auch nur mit Kenntniss Ihres Nettoeinkommens möglich.

In Anbetracht der Unterhaltshöhe und des eigenen Einkommens der Frau könnte ein Anspruch zweifelhaft sein. Insoweit sollte auch die Höhe des Kindesunterhaltes bekannt sein, damit eine Einschätzung erfolgen kann.

Insoweit bitte ich Sie, die Nachfragefunktion zu nutzen und die offenen Fragen zu klären, damit ich meine Ersteinschätzung erweitern kann.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 22.12.2008 | 10:17

Halli - Hallo,
Ex sagt mir nicht was Sie verdient, nur das sie für letztes Jahr 400,-- Euro Steuern nachzahlen mußte...
Ab 01.01.09 habe ich monatlich 1683,-- netto plus ca. 120,-- umgerechnet Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Ich zahle dann nach Düsseldorfer Tabelle für die beiden Söhne (8 + 10 Jahre) je 339,-- Euro.
1683 - 339 -339 = 1.005,-- monatlich übrig plus das WG und UG, bekomme ich aber nur halbjärhlich.
Kann mir doch nichts passieren?
Danke, frohe Festtage
und ein gesundes Glückliches Jahr 2009
Uwe Gentek

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.12.2008 | 10:38

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Einkommensberechnung hinkt insofern, als das WG und UG dem Nettoeinkommen hinzuzurechnen ist. Ausgangsbasis ist also 1.683,00 zuzüglich 120,00, mithin 1.803,00 EUR. Abzüglich der 5%igen Berufspauschale verbleiben 1.712,85 EUR. Nach Vorwegabzug des Kindesunterhaltes stehen noch 1.034,85 EUR zur Verfügung.

Nach den Leitlinien des für Ihren Wohnort zuständigen OLG beträgt der Selbstbehalt gegenüber der Ex-Frau 1.000,00 EUR. Demgemäß ist ein Anspruch auf 34,00 EUR begrenzt.

Unter Umständen entfällt aber auch dieser, wenn Ihre Ex-Frau über ausreichende Einkünfte verfügt.

Jedenfalls ist nach den genannten Einkommensbeträgen kein Raum für den derzeit gezahlten Unterhalt. Beachten Sie bitte, dass meine Berechnung nur an Hand der gemachten Angaben erfolgen kann. Eine genauere Berechnung, insbesondere des Nettoeinkommens könnte zu einem anderen Ergebnis führen.

Auch ich wünsche Ihnen frohe Festtage und ein gesundes und erfolgreiches 2009.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 25.12.2008 | 19:14

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 25.12.2008 5/5,0
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