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Unterhalt an 18-jährige Tochter

29.05.2008 14:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Tag,

die Tochter meine Mannes aus erster Ehe ist Anfang Mai 18 Jahre alt geworden. Jetzt stellt sich die Frage nach dem neuen Unterhalt. Mein Mann ist das zweite Mal verheiratet und wir haben eine 2-jährige Tochter. Er ist selbstständig und hat 2006 (von 2007 ist der Jahresabschluss noch nicht fertig) einen Gewinn von 17.395 Eur erzielt. Davon muss noch die Krankenkasse monatl. mit Eur 300,00 gezahlt werden. Das macht also einen monatl. Nettoverdienst von ca. Eur 1.150,00. Seine Exfrau verdient ca. Eur 1.500,00 netto. Seine 18-jährige Tochter geht zur Zeit noch zur Schule und wird, wenn sie das Abi schafft, im Sommer eine unbezahlte Ausbildung im HPH (Heilpädagogischem Heim) machen. Sie wohnt bei ihrer Mutter. Bis jetzt hat mein Mann immer regelmäßig einen Unterhalt von Eur 291,00 bezahlt. Was muss er jetzt noch bezahlen ?

Sehr geehrte Ratsuchende,

nach sehr grober und überschlägiger Berechnung, ergibt sich unter Zugrundelegung Ihrer Einkommensangaben ein Unterhaltsanspruch in Höhe von ca. 56,00 €.

Dabei ist von mir berücksichtigt worden, dass der Vater noch einem weiteren minderjährigen Kind zum Unterhalt verpflichtet ist. Weiter war zu berücksichtigen, dass die Kindesmutter ab Volljährigkeit ebenfalls zum Barunterhalt verpflichtet ist.

Ich gebe aber zu bedenken, dass die Berechnung unbedingt an Hand der genauen Einkommensnachweise der Eltern zu prüfen ist. Meine Einschätzung kann eine Berechnung nicht ersetzten und dient nur als ersten Anhaltspunkt. Darüberhinaus wäre im Anschluss einer genauen Berechnung zu prüfen, ob eine Mangelberechnung durchzuführen ist, da mit dem von mir genannten Unterhaltbetrag und der Unterhaltsverpflichtung gegenüber Ihrer gemeinsamen Tochter der notwendige Selbstbehalt um 8,00 € bereits unterschritten ist.

Sollte über den Unterhalt für die Tochter ein Titel bestehen, sollte Ihr Mann unverzüglich einen Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen. Verringert sich die Unterhaltslast auch nach eingehender Berechnung, muss Ihr Mann die Abänderung des Titels beantragen, da sonst der Unterhaltsbetrag weiter Bestand hat.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 07.06.2008 | 21:28

Hallo Frau True-Bohle,

wir sind leider noch nicht viel weiter gekommen, da die Exfrau meines Mannes meint, er müsse lt. Düsseldorfer Tabelle Eur 408 bezahlen. Wie haben sie den Unterhalt mit den angegebenen Zahlen berechnet, wieviel wird meinem Mann für unsere 2-jährige Tochter an Unterhalt angerechnet und wie hoch ist sein Selbstbehalt?

Vielen Dank im voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.06.2008 | 10:15

Sehr geehrte Ratsuchende,

der Selbstbehalt beträgt gegenüber der Tochter, da diese noch zur Schule geht, 900,00 EUR. Nach Ihren Angaben beträgt das Einkommen 1.150,00 EUR. Die Differenz zu 900,00 EUR beträgt nur 250,00 €.

Insoweit ist bereits aus diesem Grund die Forderung der Mutter unrealistisch. Die Forderung ist auch deswegen nicht zutreffend, da das volle Kindergeld nun anzurechnen ist. Der Bedarf würde daher auch nur 254,00 EUR betragen.

Der Bedarf der 2-jährigen Tochter beträgt nach der Düsseldorfer Tabelle ohne Kindergeldanrechnung 279,00 EUR. Aufgrund der besonderen Berechnungsmethode wird dieser Betrag aber nicht vollständig abgedeckt.


Wegen der genauen Unterhaltsberechnung können Sie sich gerne direkt mit mir in Verbindung. Die genaue Darstellung der Berechnung fällt nicht mehr unter die Erstberatung, zumal es sich hier um eine mehrstufige Berechnung handelt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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