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Unterhalt an 18 Jährigen Azubi

| 25.07.2019 17:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Kind, 18 Jahre alt, männlich.
Vater selbständig, verdient netto 3000 Euro im Monat.
Mutter lebt im Ausland und hat sich noch nie um den Unterhalt des Kindes gekümmert.
Kind in Ausbildung und am Anfang des dritten Lehrjahrs.
Kind verdient ca.700 Euro monatlich.
Kind lebt bei mir, dem Vater.

Ich bekomme das Kindergeld.

Mein Sohn erhält hier alles, was er zum Leben braucht.
Er hat ein Zimmer mit 25 Quadratmetern, bekommt Essen und Trinken und sogar Fahrgeld für den Bus.

Eigentlich lebt er hier "wie Gott in Frankreich".

Die Ausbildungsvergütung sollte er für seine Zukunft ansparen, doch im vergangenen Jahr begann er Marihuana zu konsumieren und hat all sein Geld hierfür ausgegeben.

Nun habe ich ihm vorigen Monat gesagt, dass er von nun an 200 Euro monatlich zur Miete beisteuern muss.

Das Geld werde ich für ihn ansparen, bis er wieder auf den richtigen Weg zurück findet.

Nun geht er zum Jugendamt und besteht darauf, Unterhalt von mir zu bekommen.

Zur Miete will er nichts beisteuern.

Das Kindergeld will er auch haben und wenn ich ihm das Geld nicht gebe, will er ausziehen so dass ich für seinen Unterhalt aufkommen muss da er sich ja noch in Ausbildung befindet.

Wie sieht es hier rechtlich aus?

1)
Muss ich ihm Unterhalt zahlen und ihm das Kindergeld geben obwohl er bei mir lebt und alles hat, was er braucht, und wenn ja, in welcher Höhe?

2)
Ist es nicht gerechtfertigt, 200 Euro Miete von ihm zu verlangen für Wohnen, Strom, Wasser, Heizung und Verpflegung?

3)
Wenn er nun ausziehen sollte, wie viel muss ich ihm zahlen so lange er in Ausbildung ist bzw. wenn er die Ausbildung abbrechen sollte und nichts mehr machen will?

Danke für Ihren guten Rat.

25.07.2019 | 17:42

Antwort

von


(556)
Hagenburger Str. 54A
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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Der Bedarf eines volljährigen Kindes, das noch bei einem Elternteil wohnt, richtet sich nach dem zusammengerechneten Einkommen der Eltern, wobei jeder nur nach seinem Einkommen haftet, Sie also nach einem Einkommen von 3000 € netto.

Danach läge der Bedarf bei 607 €, ggf. bei einer Höhergruppierung bei 633 €.

Mit rund 700 € plus Kindergeld, das bedarfsdeckend einzusetzen ist, besteht kein Unterhaltsanspruch mehr.

Zu Frage 1: Nein. Wenn er bei Ihnen lebt, können Sie für Wohnung und Nebenkosten zumindest das Kindergeld einbehalten. Den sonstigen Bedarf kann er aus seinem EInkommen bestreiten.

Zu Frage 2: Ich halte das für angemessen. Wenn Ihr Sohn sich darauf nicht einlässt, müssen Sie ihn nicht bei sich wohnen lassen.

Zu Frage 3: Sie müssen nur das Kindergeld an ihn weiterleiten, weil der keinen ungedeckten Bedarf darüber hinaus hat.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Bewertung des Fragestellers 26.07.2019 | 06:40

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 26.07.2019
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