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Unterhalt ab 18. Lebensjahr - Bin ich dazu verpflichtet?

| 27.02.2008 17:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder


Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

laut Beurkundung war ich für meinen Sohn bis Vollendung des 18. Lebensjahres(geb.16.12.1988)zum Unterhalt verpflichtet.
Am 15.11.06 zahlte ich dem entsprechend den letzten Unterhalt.
Ich muß dazu sagen, das ich schon seit vielen Jahren von der Kindesmutter geschieden bin und auch zu meinem Sohn keinerlei Kontakt besteht.( Der Sohn lebt bei der Mutter).
Da ich keinerlei Information über den Lebensstand meines Kindes hatte, war ich meiner Meinung aus der Pflicht und bin mit meiner Fam. am 21.11.06 umgezogen.
Im April 2007 bekam ich die Mitteilung von einer Anwaltskanzlei, dass mein Sohn das Gymnasium besucht und ich weiterhin zum Unterhalt verpflichtet bin.Also nahm ich die Zahlung ab April wieder auf.
Jetzt verklagt mich die Anwaltschaft zur Zahlung,DER VON IHM VERSÄUMTEN MONATE,vom Ende der Beurkundung bis zum erneuten Antrag.
Bin ich dazu verpflichtet?????
Hätte er mich rechtzeitig informiert, wäre keine Lücke entstanden.
Muß ich im schlimmsten Fall auch die Anwalts u.Gerichtskosten des Klägers tragen,obwohl er mich auf anderen Weg hätte erreichen können?

Vielen Dank im Voraus!




Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Unterhalt für die Vergangenheit kann gemäß § 1613 BGB nur unter bestimmten Voraussetzungen geltend gemacht werden:

Auskunftsverlangen, Inverzugsetzung und Klageerhebung


Diese Voraussetzungen liegen meines Erachtens hier nicht vor. Für den Zeitraum der Nichtzahlung ist rückwirkend ein Anspruch also nicht gegeben.

Grundsätzlich muss Ihr Sohn Ihnen gegenüber nachweisen, dass die Voraussetzungen eines Unterhaltsanspruches vorliegen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen behilflich sein. Selbstverständlich können Sie noch eine Rückfrage stellen.


Mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.

Nachfrage vom Fragesteller 27.02.2008 | 20:53

Als wir am 21.11.06 umzogen, war mein Sohn bereits 18 Jahre alt. Ich hielt es daher nicht für notwendig mich bei ihm wegen des Umzuges zu melden.
Da ich bereits vor Vollendung seines 18. Lebensjahres mit einer Auskunftpflicht seinerseits rechnete bis dato aber nichts kam,war ich der Meinung das er keinen Unterhalt mehr benötigt.
Er hatte mich an meine alte Adresse angeschrieben( Dez.06)der Brief ging an Ihm zurück, da wir kein Nachsendeauftrag bei der Post beantragt haben, JEDOCH war ihm unsere alte Telefonnummer bekannt, wo über 12 Wochen lang(SERVICE von Telecom)ein Ansagetext lief: Unser Kunde ist umgezogen, die neue Nummer lautet..... Von daher hätte er mich erreichen können.Statt dessen lief er zum Anwalt!
MEINE FRAGE? Wer hat sich falch verhalten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.02.2008 | 14:15

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage. Ihr Sohn muss nachweisen können, dass er Auskunft von Ihnen verlangt und/ oder Sie in Verzug gesetzt hat. Dieser Nachweis gelingt in der Regel nur mit Zustellung per Einschreiben/ Rückschein oder per Gerichtsvollzieher. Er hätte rechtzeitig handeln müssen. Sie haben also nichts "falsch" gemacht.

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"Vielen Dank, hoffe das sieht auch der Anwalt meines Sohnes so.
Ansonsten war ich mit der Antwort sehr zufrieden! "
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Danke zusammenfassend ganz ok wohl auch in meinem Sinne allerdings hat bei mir die Antwort der Anwältin auf meine Rückfrage nochmal eine Unsicherheit ausgelöst und ich kann leider nichts mehr weiter klären da nur eine Rückfrage ... ...
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