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Unterhalt ab 18, welche Rolle spiele ich mit meinen Kindern?


| 12.11.2007 21:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Grema



Guten Tag,
mein Lebenspartner hat mit seiner geschiedenen Frau eine gemeinsame Tochter, die seit der Scheidung bei uns im Haushalt lebt und von uns betreut wird. Bisher zahlt seine Ex-Frau Unterhalt in Höhe der Stufe 3 der Düsseldorfer Tabelle.
Nun wird die Tochter 18 Jahre alt und der Unterhalt muss neu geregelt werden.
Mein Partner und ich haben gemeinsam drei weitere Kinder (5, 3 und 1). Ich befinde mich noch in Elternzeit für unser jüngstes Kind und habe daher kein eigenes Einkommen.
Die Ex-Frau meines Partners verdient ca. 1500 € netto mtl. und mein Partner ist selbstständig und hatte von 2002 - 2005 einen durchschnittlichen Gewinn in Höhe von ca. 30.000 € pro Jahr (habe ich etwas höher gegriffen, eher weniger).
Mein Partner zahlt nach wie vor noch das in der Ehe gemeinsam angeschaffte Haus ab, seine Ex-Frau wohnt mit ihrem neuen Partner in Miete bei ihren Eltern.
Inwiefern wird nun der Unterhalt berechnet, bzw. welche Rolle spielen ich und unsere gemeinsamen Kinder bei der Berechnung.
Herzlichen Dank bereits im Voraus.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Informationen sowie des ausgelobten Einsatzes, erlaube ich mir, Ihre Frage wie folgt zu beantworten:

Zunächst ist festzuhalten, dass das nunmehr volljährige Kind grundsätzlich selbst für seinen Unterhalt aufzukommen hat. Ist dies aufgrund eines bestehenden Ausbildungsverhältnisses derzeit nicht möglich, so besteht grundsätzlich eine Barunterhaltspflicht beider Elternteile.

Bei der Berechnung der Unterhaltsverpflichtungen und der Höhe der jeweiligen Verpflichtung (und damit der Verteilung des zur Verfügung stehenden Einkommens) kommt es u.a. darauf an, welchen Rang den Unterhaltsverpflichteten zukommt.

In Ihrem Fall kann, vorbehaltlich einer genauen Überprüfung, davon ausgegangen werden, dass den vier Kindern sowie die geschiedene Frau Ihres Partners der erste Rang zukommt, während Sie selbst als Mutter nichtehelicher Kinder lediglich nachrangig unterhaltsberechtigt wären.

Dabei kommt auch dem nunmehr volljährigen Kind auch nur dann der erste Rang zu, wenn es noch „privilegiert“ ist, d.h. wenn es noch im Haushalt eines Elternteils (hier wohl des Vaters) wohnt und sich in der allgemeinen Schulausbildung befindet.

Dies bedeutet, dass Ihr Lebenspartner das zur Verfügung stehende Einkommen zunächst zur vollständigen Befriedigung der Unterhaltsansprüche seiner Kinder sowie seiner geschiedenen Ehefrau verwenden müsste und erst die dann noch zur übrigen Verteilungsmasse Ihnen zu Gute käme.

Selbstverständlich setzt dies auch eine Bedürftigkeit der Unterhaltsberechtigten voraus. Eine genaue Berechnung der jeweiligen Ansprüche ist im Rahmen einer Onlineberatung leider nicht möglich. Die von Ihnen genannten Zahlen lassen jedoch als durchaus möglich erscheinen, dass Ihren Lebenspartner sowie dessen Exfrau ein ähnliches, bereinigtes Einkommen zur Verfügung steht und gegenseitige Ansprüche somit, wenn überhaupt, nur äußerst gering ausfallen.

Der Unterhaltsanspruch des gemeinsamen, volljährigen Kindes wäre damit etwa hälftig von beiden zu tragen.

Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei lediglich um eine erste Einschätzung handeln kann und bereits geringe Abweichungen bzw. Ergänzungen des Sachverhalts zu einem erheblich abweichenden Ergebnis führen können.

Für eine genaue Berechnung der Unterhaltsansprüche ist die genaue Erfassung und Prüfung der Einzelheiten des Sachverhaltes unabdingbar. Hierzu empfehle ich Ihnen die Beauftragung eines Kollegen vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Grema
Rechtsanwalt
_____________
Christian Grema
C-G-W Rechtsanwälte
Postfach 1543
76605 Bruchsal

Tel.: (07251) 392 44 30 (24h)
Fax.: (07251) 392 44 31

Internet: www.c-g-w.de
E-Mail: info@c-g-w.de

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