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Unterhalt - Wird das Einkommen des neuen Partners mit einberechnet?

10.07.2012 20:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Tag,

folgende Situation, ich selbst lebe in der Schweiz wo ab 01.08 auch mein ältester ( 12 ) ebenfall leben wird.
In Deutschland verbleiben meine Exfrau und unser jüngster ( 7 ) die bis vor kurzem Unterhalt für beide bekommen hat.

Das unser grosser hier her kommt wurde per Vereinbarung festgelegt, welche per Gericht zugestellt wurde.

Meine Frage nun ist:

1: Da beide unterschiedlich alt sind ist eben auch der Kindesunterhalt verschieden. Muss nun die Mutter die differenz begleichen und an unseren grossen ausbezahlen ?

2: Meine Exfrau lebt in einer Beziehung, er verdient ziemlich gut sie arbeitet teilzeit. Beide leben in einem Eigenheim welches ihm gehört. Wird sein Einkommen und verhälltnisse mit einbezogen ???

Danke für die Antwort.

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Unterhalt für die Kinder ist vom jeweiligen unterhaltspflichtigen Elternteil in voller Höhe zu zahlen. Da sich der Sohn ( 12 Jahre ) nun in der Schweiz aufhält, wäre ein Unterhaltsanspruch nach schweizer Recht zu bemessen.

Da die Düsseldorfer Tabelle keine Anwendung findet, kommt es hier auch jetzt nicht mehr auf die Altersgruppe der Düsseldorfer Tabelle an. Nach dieser würde sich ein höherer Anspruch ergeben, da der Sohn einer höheren Altersstufe zuzuorden ist.

In der Schweiz wird der Kindesunterhalt nach dem Bedarf des Kindes berechnet. Der Bedarf des Sohnes ist nach der Züricher Tabelle zu ermitteln. Der Bedarf ist sodann nach den Einkommen beider Elternteile anteilig auf diese zu verteilen. Das schweizer Recht erfordert daher eine viel eingehendere Berechnung.

Der Unterhaltsanspruch des Sohnes wird höher sein. Grundsätzlich hätten beide Elternteile den jeweiligen Unterhaltsbetrag zu zahlen. Verrechnungsabreden werden zwar immer wieder getroffen, so dass die Mutter den erhöhten Differenzbetrag auszuzahlen hätte.

Bei dieser Berechnung wird jedoch nur das Einkommen der Mutter zu Grunde gelegt. Allerdings wird ebenfalls ein Betrag zu berücksichtigen sein, da die Mutter keine Miete entrichtet. Die Höhe dieses Betrages ist jedoch individuell zu ermitteln.

Sie werden hier eine konkrete neue Unterhaltsberechnung durchführen lassen müssen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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