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Unterhalt Volljähres eheliches Kind


| 18.01.2007 09:34 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten morgen: Hier die Frage: Kind volljährig (Schule, kein Einkommen, lebt bei der Mutter, wir sind geschieden) Mutter müßte gemäß Dusseldorfer Tabelle Unterhalt nach Stufe 3 zahlen. Ich müßte Unterhalt gemäß Düsseldorfer Tabelle Stufe 13 zahlen. Was muß die Mutter an Kindesunterthalt zahlen, minus 1/2 Kindegeld? Was muß ich zahlen, minus 1/2 Kindergeld? Wie errechnet sich der von beiden Teilen zu zahlende Unterhalt? Bisher habe ich den Kinderesunterhalt alleine gezahlt, da das Kind minderjährig war.

18.01.2007 | 10:27

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

Unter Zugrundelegung der von Ihnen mitgeteilten Gruppen der Düsseldorfer Tabelle kann ich entnehmen, dass das Einkommen des Kindesvaters wenigstens bei 5.900 € (von der Möglichkeit einer Hochstufung oder weiterer Abzüge pp. einmal abgesehen) liegt. Bei entsprechender Überlegung muss das Einkommen der Kindesmutter wenigstens 1500 € betragen. Unter Berücksichtigung dieser Einkommensverhältnisse läge der Unterhaltsanspruch gegen die Mutter bei 51,53 €. Zusätzlich müsste die Mutter das hälftige Kindergeld an das Kind auskehren. Allerdings kann die Mutter diesen Unterhaltsanspruch durch die Gewährung von Kost und Logis erfüllen.

Der Unterhaltsanspruch gegen den Kindesvater läge hier bei 618,46 €. Davon kann das hälftige Kindergeld abgezogen werden, das nach dem Einkommensteuergesetz an die Mutter bezahlt wird.

Festzuhalten ist, dass nunmehr eine Unterhaltsquote mit Volljährigkeit des unterhaltsberechtigten Kindes gebildet werden muss, da beide Elternteile grundsätzlich barunterhaltspflichtig sind (§ 1606 Abs. 3 Satz 1 BGB). Dabei wird vom bereinigten Nettoeinkommen eines Elternteils der Selbstbehalt von 1100 € abgezogen und mit dem Bedarf des Kindes (nach der Düsseldorfer Tabelle) multipliziert. Dies Ergebnis wird durch die Summe der bereinigten Nettoeinkommen beider Eltern abzüglich 2100 € dividiert.

Angesichts der vielen Besonderheiten, die bei der Unterhaltsberechnung zu berücksichtigen sind, sowie aufgrund der knappen Sachverhaltsangaben kann ich Ihnen nur dringend nahe legen, den Unterhalt abschließend von einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens berechnen zu lassen!

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2007
mail(at)<image> </image>anwaltskanzlei-hellmann.de


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Gerade geringfügige Modifikationen des Sachverhalts können völlig abweichende rechtliche Ergebnisse bedingen! Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 18.01.2007 | 10:51

Sehr geehrter Herr Hellmann, danke für Ihre Anwort. Da ich gerne alles Nachvollziehen und verstehen möchte: Wie errechnet sich den Betrag von 51.53 Euro für die Mutter?Wie errechnet sich der Betrag von 618,46 Euro für mich? Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.01.2007 | 11:11

Danke für Ihre Nachfrage, die ich nachfolgend gerne beantworten möchte. Bei der Berechnung der von Ihnen zitierten Unterhaltsansprüche habe ich die von mir zitierte Formel (vierter Absatz) angewandt, die sich aus der Vorschrift des § 1606 Abs. 3 Satz 1 BGB ergibt. Die Anwendung der Formel ergibt sich zudem auch aus den meisten unterhaltsrechtlichen Leitlinien der zuständigen Oberlandesgerichte. Da das Kindergeld an den Elternteil ausgezahlt wird, bei dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, musste dies ebenso berücksichtigt werden. Demzufolge muss das hälftige Kindergeld beim Kindesvater abgezogen und bei der Kindesmutter zum Zahlbetrag hinzu addiert werden. Bitte berücksichtigen Sie dies.

Da Sie allerdings nur die nach ihrer Auffassung anwendbaren Gruppen der Düsseldorfer Tabelle zitiert haben, müsste gegebenenfalls eine Korrekturrechnung vorgenommen werden. Dabei müssen Sie lediglich die zitierte Formel anwenden und dabei die jeweiligen bereinigten Nettoeinkünfte zu Grunde legen. Sodann ergeben sich die Unterhaltsansprüche, die jeweils um den Kindergeldausgleich ergänzt werden müssen.

Ich hoffe, nunmehr sind alle Unklarheiten an einer Ausgangsantwort beseitigt.

Hochachtungsvoll

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