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Unterhalt Steuererstattung


| 12.02.2007 09:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer



Sehr geehrter Damen und Herren,
ich habe den Ehegattenunterhalt mit Hilfe der Anlage “U“ steuerlich als Sonderausgaben abgesetzt und gleiche meiner Ex-Frau im Gegenzug den steuerlichen Nachteil aus. Wirkt sich für mich die daraus resultierende Steuerrückerstattung erneut negativ auf den Unterhalt aus? Zur Info: Meine Ex-Frau ist nicht Berufstätig.

Vielen Dank für die Antwort
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Herr,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Steuerrückzahlungen sind bei der Unterhaltsberechnung als Einkommen zu berücksichtigen, und zwar für das Jahr, in welchem die Erstattung erfolgt.

Wenn sich die Verhältnisse, die bei der Unterhaltsberechnung zu Grunde gelegt wurden, wesentlich geändert haben (im Regelfall liegt die Grenze bei 10 %), kann Ihre Ex-Frau den Unterhaltstitel im Wege der Abänderungsklage versuchen, anpassen zu lassen.

Solange dies nicht geschieht, müssen Sie nur den titulierten Unterhalt zahlen.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben und weise auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.
Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

E-Mail: reinhard.schweizer@gmx.net

Nachfrage vom Fragesteller 12.02.2007 | 17:04

Sehr geehrter Herr Anwalt,
können auf Grund dieser Tatsache auch Nachzahlungen auf mich zu kommen?

Die steuerliche Geltungmachung des Ehegattenunterhalts ist doch rein freiwillig, und trotzdem wird Diese genau wie das restliche Einkommen behandelt?


Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.02.2007 | 17:44

Sehr geehrter Herr,

sollten von Ihrer Ex-Frau Nachzahlungen wegen der Steuerrückerstattung auf Sie zukommen, können Sie diesem Verlangen entgegensetzen, insoweit nicht mehr bereichert zu sein (§ 818 Abs. 3 BGB).
Ihre 2. Frage ist mit "JA" zu beantworten.

Mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

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