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Unterhalt Nicht-Eheliches Kind

06.06.2012 15:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Eine schwierige Situation: Ich befinde mich noch in der Trennungszeit und muss für meine Tochter 300 und für meine Ehefrau 350 Euro Trennungsunterhalt zahlen. . Dies ist von meinem Anwalt so berechnet und von der Gegenseite auch so anerkannt.Danach wäre ich leistungsunfähig.
Nunmehr habe ich mit meiner Lebensgefährtin ein 2 jähriges Kind und wir trennen uns ebenfalls. Wie werden die 650 Euro Unterhalt nun verteilt?

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.

Grundsätzlich wird der Trennungs- und Kindesunterhalt ausgehend von Ihrem durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommen der letzten 12 Monate berechnet. Ggf. sind noch Positionen wie beispielsweise ehebedingte Schulden und Fahrtkosten in Abzug zu bringen. Dieses bereinigte Nettoeinkommen ist die Grundlage für die Unterhaltsberechnung.

Dabei ist zu beachten, daß dem Pflichtigen ein Selbstbehalt nach der Düsseldorfer Tabelle verbleiben muß.

2.

Bislang waren Sie zwei Personen zum Unterhalt verpflichtet, nunmehr sind es drei Personen.In Anbetracht dieser Sachlage muß eine neue Unterhaltsberechnung durchgeführt werden, die drei unterhaltsberechtigte Personen berücksichtigt.

Reicht Ihr Einkommen nicht aus, erfolgt eine sogenannte Mangelfallberechnung. D. h., die Unterhaltsbeträge für die unterhaltspflichtigen Personen werden anteilsmäßig gekürzt.

3.

Ihre Frage, wie der Unterhalt verteilt werde, kann nur beantwortet werden, wenn alle Grundlagen für eine Unterhaltsberechnung bekannt sind. Eine "Rückrechnung" von 650,00 € ist so nicht möglich.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt

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