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Unterhalt Mutter / einmalige Nachfrage


02.02.2005 16:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Guten Tag Herr Timm,

vielen Dank für Ihre Antwort. Das hilft mir schon mal sehr.
Ich möchte Gebrauch von einer einmaligen Nachfrage machen.

Gesetz dem Fall ich wäre verheiratet, mein Mann würde voll verdienen, wir hätten ein, zwei Kinder und ich würde halbtags / stundenweise arbeiten und käme dabei auf ein Gehalt von 1450,--€. Sofern ich einen Selbstbehalt von 1250,--€ gegenüber meiner Mutter hätte: würde ich demnach 100,--€ zahlen müssen und der Fall wäre ok, oder würde zudem dann noch mein Mann hinzugezogen werden? (Oder muss er nur dann zahlen, wenn ich gar nichts bzw. unter den 1250,-- € verdiene?)

Besten Dank und viele Grüsse


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Sehr geehrte Frau Koller,

gerne nehme ich zu Ihrer Nachfrage Stellung.

Für den Fall der Doppelverdienerehe stellt sich die Berechnung der Unterhaltspflicht etwas anders dar:

Für die Leistungsfähigkeit des Pflichtigen ist bei Doppelverdienern zunächst festzustellen, in welcher Höhe beide Ehegatten mit Ihrem bereinigten Nettoeinkommen zum Familienbedarf (ca. 2.000,- EUR; einzelfallabhängig) beitragen müssen. Es kommt also dann nicht mehr nur auf Ihre Einkünfte, sondern auch die Ihres Ehegatten, an. Der Ihnen verbleibende Rest ist für den Unterhalt Ihrer Mutter einzusetzen.

Beim Verwandtenunterhalt kann der jeweilige Selbstbehalt unterschritten werden, wenn der eigene Unterhalt des Pflichtigen ganz oder teilweise durch seinen Ehegatten gedeckt ist.

Da ich keine weiteren Angaben zu den finanziellen Verhältnissen Ihres Freundes habe, kann ich leider nur den Grundsatz darstellen.

Hier empfehle ich, zu gegebener Zeit einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit der genau zu beziffernden Unterhaltshöhe um Rat zu ersuchen.

Mit freundlichem Gruß

Timm
Rechtsanwalt
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