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Unterhalt / Kindesunterhalt / Familienunterhalt

03.06.2014 08:23 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Zur Unterhaltsberechnung bei Privatnutzung eines Firmenwagens und Steuererstattungen.

Habe einige wichtige Fragen,

mein Lebenspartner meint das die Berechnung von damals nicht korrekt berechnet ist.

Bitte um Klarheit....

1.Berechnung von den damaligen Daten.

Mann:

2895,- € Nettogehalt monatlich. ( Dienstwagen schon abgezogen. Darf privat genutzt
werden. Daher keine 5% Berufsaufwand. Richtig? )

350,- € Steuerrückerstattung monatl. ( normale Erstattung ca. 1700 € + 2500€ zusätzl.
wegen der Geltungsmachung des Unterhalt der
Ex-Frau von ca. 7800€. Ergibt eine Erstattung von
von 4200€. )



150,- € - 200,- € Nutzungsentschädigung Dienstwagen Audi A4 Kombi


Frau:

( 500,- € ) EInkommen angerechnet abzüglich mindestens 50€ Berufsauwand

450,- €

1. Kind 11 Jahre
2. Kind 5 Jahre
3. Kind 5 Jahre

....................................................................................................................................

2. Berechnung ( heutige Daten )


Mann:

3338,- € Nettogehalt monatlich. ( Dienstwagen schon abgezogen. Darf privat genutzt
werden. Daher keine 5% Berufsaufwand. Richtig? )

225,- € Steuerrückerstattung monatl. ( normale Erstattung ca. 1700 € + 1000€ zusätzl.
wegen der Geltungsmachung des Unterhalt der
Ex-Frau von ca. 2400€ . -- Reduzierung durch
Lebenspartner--- ergibt ca. eine gesamt Erstattung
von 2700,-€.




150,- € - 200,- € Nutzungsentschädigung Dienstwagen Audi A4 Kombi


Frau: bekommt laut dem reduzierten Unterhalt durch Lebenspartner nur noch 195,- €




1. Kind 11 Jahre
2. Kind 5 Jahre
3. Kind 5 Jahre

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

1. Frage : Dienstwagen Benutzung auch privat darf kein zusätzlicher Berufsaufwand von 5% gelten gemacht werden.

2. Frage: Nutzungsentschädigung gegenüber der Unterhaltsberechtigten von 150 – 200 € wegen dem Dienstwagen der ja schon vom Gehalt abgezogen worden ist. Und nur mit dem daraus resultierenden Netto gerechnet wird.


3. Steuerrückerstattung: Wird nur die normale Erstattung gerechnet? Oder mit dem gelten gemachten Unterhalt gegenüber der Ex-Frau. ?

4. Wenn sich jetzt raus stellt das damals bewusst falsch / oder auch unbewusst gerechnet worden ist. Wäre dann eine Nachzahlung gerechtfertigt? Und auch durchsetzbar?


5. Damals kam laut der Berechnung 631,-€ Ehegattenunterhalt raus.
Und wurde mit der 2 Jährigen Lebensgemeinschaft auf 295,- € gekürzt
Und auf 195,- € nochmals gekürzt durch den Einschulung der kleinsten Kinder.

Frage: Wenn sich aber raus stellt das die errechneten 630,-€ nicht korrekt sind und
Aus einer Neuberechnung von der Berechnung 1. Mehr raus kommt. Müsste doch die Beträge 295,- € und 195,- € höher ausfallen?.


Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Bei Nutzung eines Firmenwagens können Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nicht als berufsbedingte Aufwendungen berücksichtigt werden.

2.
Die Privatnutzung eines Firmenwagens ist ein geldwerter Vorteil, der das Einkommen erhöht. Es ist richtig, dass der Nettobetrag zu berücksichtigen ist.

3.
Steuererstattungen sind in voller Höhe als zusätzliches Einkommen zu berücksichtigen. Darauf, was der Steuererstattung zugrundliegt, kommt es nicht an.

4.
Nach §§ 1613,1585b BGB kann Unterhalt für die Vergangenheit nur ab dem Zeitpunkt verlangt werden, zu dem der Verpflichtete zur Auskunft über sein Einkommen aufgefordert worden, in Verzug gekommen oder der Unterhaltsanspruch rechtshängig geworden ist.

Ob Sie danach im Falle einer früheren Falschberechnung des Unterhalts rückwirkend höheren Unterhalt verlangen könnten, kann ich aufgrund Ihrer Angaben leider nicht einschätzen.

5.
Wenn jetzt eine Neuberechnung des Unterhalts einen höheren Unterhaltsanspruch ergeben sollte, könnten Sie für die ZUKUNFT den höheren Unterhalt verlangen. Insbesondere ist bei wesentlichen Einkommensveränderungen eine Unterhaltsneuberechnung vorzunehmen.

Für die Vergangenheit gilt das unter Ziff. 4 ausgeführte.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann

Nachfrage vom Fragesteller 03.06.2014 | 11:06

Bei der Neuberechnung des Unterhalts muss aber auch das Unterhalt von der EX Frau neu berechnet werden abzüglich der inkraftretung der Lebensgemeinschaft sowie die Staffelung wenn die Kinder beispielsweise in die Schule eingeschuld werden.

Habe in Meiner heutigen Frage auch wegen einer Berechnung gebeten.
Es würde mir eine Kurze Berechnung mit den nötigen Zahlen erstmal ausreichen.

Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.06.2014 | 12:32

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.
Eine Unterhaltsberechnung hatten Sie in Ihrer Frage NICHT erbeten.

2.
Eine Unterhaltsberechnung ist auf der Grundlage der erteilten Informationen leider auch NICHT möglich.

Wie Sie richtig erkannt haben muss bei einer Neuberechnung des Unterhalts auch der Unterhalt der Ex-Frau neu berechnet werden. Hierfür fehlen mir aber die erforderlichen Informationen.

Auch die wiedergegebene ursprüngliche Unterhaltsvereinbarung ist nicht ohne weiteres nachvollziehbar.

3.
Ich kann lediglich den Kindesunterhalt berechnen.

Aus den genannten Zahlen ergibt sich ein aktuelles Gesamteinkommen des Mannes in Höhe von 3.713,-- €.

Nach der Düsseldorfer Tabelle ergeben sich unter Berücksichtigung des anteiligen hälftigen Kindergeldes folgender Kindesunterhalt:
Kind 1: 374,-- €
Kind 2: 314,-- €
Kind 3: 314,-- €

4.
Im Übrigen rate ich Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit einer konkreten Unterhaltsberechnung zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann

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