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Unterhalt - Fahrtkosten zur Arbeit - JA erkennt nicht an

26.10.2016 13:14 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Guten Tag
Ich bin Gesellschafter in einer GBR also selbstständig. Zum Arbeitsort fahre ich Montag früh 580 km hin und Freitag wieder 580 km heim. Mit den ÖV kann ich nicht fahren - keine Verbindung.
Jeder in unserer GBR bekommt den gleichen Lohn, ich kann mich nicht aus dem Topf bedienen für meine Anfahrtskosten. Also das muss ich aus meiner Tasche zahlen.

JA rechnet mit 5 % und sagt es ist legitim, beruft sich auf die Leitlinen OLG Thüringen (Kind wohnt in Thüringen): eine einfache Entfernung von mehr als 40km ist nicht mehr angemessen in der Regel.

Das mit der Entfernung ist ja doch ein Witz, kein anderes OLG hat diese km-Begrenzung mit drin. Wenn ich arbeitslos wäre würde ja auch verlangt einen Weg von 2 Stunden in Kauf zu nehmen.

Wie kann ich nun argumentieren beim JA, das mir wenigstens ein Teil der Kosten anerkannt wird 50% oder so. Habe Angst wenn ich jetzt ein Anwaltschreiben sende, das das JA gleich vor Gericht geht.

Wenn ich den errechneten Unterhalt zahlen muss (jetzt schon Mangelfallberechnung 300 € sagt JA), bin ich in finanziellen Schwierigkeiten.

Es besteht kein Titel.

Danke.

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Sehr geehre(r) Ratsuchende(r),


die sollten das Jugendamt darauf hinweisen, dass es in den Leitlinien "in der Regel" heißt und konkret nachgewiesene, notwendige Fahrtkosten dann im Einzelfall sehrwohl als Ausnahme dieser Regel zu berücksichtigen sind.

Eine Abweichung ist also möglich (BGH, Urt.v. 17.12.2008, Az.: XII ZR 63/07) und in Ihrem Fall angebracht, wenn Sie nachweisen können, dass öffentliche Verkehrsmittel nicht genutzt werden können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


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