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Unterhalt Ehefrau, Kinder


| 07.02.2007 10:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte damen und herren,

mein sohn ist 18 und wird im sommer, nach abschluß der schule, ein jahr nach australien zum englisch lernen ziehen. das programm nennt sich work and travel, und beinhaltet einen englischkurs und um den aufenthalt zu finanzieren, einen job in australien, der aber lediglich die wohn- und essenskosten deckt. muss mein exmann unterhalt für ihn in der zeit zahlen? der ja eh mit 18 gemindert ist.
ich war 17 jahre verheiratet und habe unsere drei kinder in der zeit begleitet. meine chance einen job zu bekommen ist gleich null (keine abgeschlosseme Lehre, die Kinder erzogen) und da ich keine leistungsansprüche beim arbeitsamt habe, erhalte ich von da auch keine unterstützung. ich habe einen 400 euro job und erhalte von meinem exmann 165,00 euro unterhalt für mich. mein ältester sohn 22 (ausbildungsplatz suchend), mein 18 hähriger Sohn, sowie mein 14 jähriger Sohn wohnen bei mir. ich beziehe wohngeld und wir leben alle sozusagen von den unterhaltszahlungen der kinder(die nicht dem alter entsprechend unterhaltszahlungen erhalten, da mein Exmann wieder verheiratet ist und ein weiteres Kind hat), und meinem, kindergeld, meinem minijob und wohngeld. meine frage,
erhöht sich der kindsunterhaltsanspruch meines jüngsten sohnes und mein unterhaltszahlung, wenn die beiden großen weniger bzw. keinen unterhalt mehr erhalten?


Ich hoffe sie haben soweit alle Angaben die sie benötigen!

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Sehr geehrte Ratsuchende,

eine Unterhaltsverpflichtung beider Elternteile für volljährige Kinder besteht nach Abschluss der allgemeinen Schulausbildung in der Regel nur für eine erste Berufsausbildung und u.U. eine diese vorbereitendes Praktikum.

Der Auslandsaufenthalt des Sohnes dient jedoch nach Ihrer Schilderung eher der persönlichen Entfaltung Ihres Sohnes. Das Lernen der Sprache ist allenfalls ein positiver Nebeneffekt. Ich sehe daher für das Auslandsjahr so keinen Unterhaltsanspruch.

Im übrigen soviel:

Die Unterhaltsansprüche des minderjährigen Kindes gehen in jedem Fall den Ansprüchen volljähriger Kinder nach der allgemeinen Schulausbildung und dem Ehegattenunterhaltsanspruch vor. Bei der Berechnung des Unterhaltsanspruches des minderjährigen Kindes werden diese daher gar nicht berücksichtigt. Es ändert sich für das Kind nichts, wenn sich die anderen Unterhaltsansprüche reduzieren oder ganz wegfallen.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 07.02.2007 | 17:45



Das heisst, mein 14 jährige Sohn bekommt weiterhin ohne Erhöhung bis zu seinem 18. Lebensjahr 241,00 Euro, obwohl der Satz höher ist für einen bald 15 jährigen? Und das obwohl der Vater mehr geld zur verfügung hat durch den wegfall der erwachsenen Kinder? bzw. weil dieser unterhalt bei der berechnung sowieso garnicht berücksichtigt wird!
Wie sieht es mit meinem unterhalt aus?
Würden sie mir eine neue berechnung empfehlen oder ist die eh zwecklos.
ich stehe kurz vor harz 4. ich will mich auch nicht auf meiner haut ausruhen, aber von meinem 400 euro job kann ich nicht leben, etwas anderes bekomme ich nicht.

Die Berechnung des Kindsunterhalts und meines Unterhalts ist 6 Jahre her.

mein exmann verdient sicherlich nicht (ca. 2500,00 euro) weniger und seine frau geht bereits stundenweise arbeiten.





































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.02.2007 | 10:13

Selbstverständlich sollten sämtliche bestehenden Unterhaltsansprüche regelmäßig - mindestens alle 2 Jahre - auf Ihre Richtigkeit hin überprüft werden. Veränderungen der Höhe derselben können sich aus veränderten Einkommensverhältnissen und Änderung der Altersstufe beim Kindesunterhalt ergeben.

Die Details führen hier jedoch zu weit. Bitte beauftragen Sie unverzüglich einen Rechtsbeistand mit der Überprüfung Ihrer Ansprüche bzw. derjenigen der Kinder. Weiteres Abwarten kann für Sie erhebliche finanzielle Nachteile nach sich ziehen.

Ich wäre selbstverständlich gern bereit, Sie bei der Durchsetzung Ihrer Interessen zu unterstützen.

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