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Unterhalt / Berufsausbildung


27.06.2005 22:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mein Sohn, 20 Jahre alt, wohnt seit 1988, nach Ehescheidung, in der BRD – Baden Würtenberg. Ich zahle Unterhalt nach DU-Tabelle. Solange er Recht hat auf Unterhalt wird natürlich bezahlt.

Unterrichtssituation:
Gymnasium. In der 8e Klasse ist er sitzen geblieben. Jahr wiederholt und wieder nicht versetzt worden. Er musste das Gymnasium verlassen.

Zur Realschule in 2000. 8e Klasse zum zweiten mal wiederholt und Realschule in 2003 abgeschlossen mit Diplom.

In 2003 zum 2 Jährigen Kaufmännischen Berufskolleg dass er in Juli 2005 mit ein Staatlich anerkannten Diplom abschliesen wird.

Er hat keine Ahnung wass er weiter machen will. Weiter studieren sicher nicht.

3 Fragen:
- Hat mein Sohn jetzt sein Berufsausbildung abgeschlossen;
- hat er ab August 2005 noch Recht auf mein Unterhalt und
- wenn ja, dann bis wie lange hat er Recht darauf?

mfg
HJW
27.06.2005 | 23:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich sind Eltern nicht verpflichtet Ihre Kinder dauerhaft zu unterstützen.

Allerdings ist die Beurteilung Ihres Falls schwierig. Es kommt hierbei darauf an, ob Ihr Sohn mit Abschluss des Berufskollegs einen anerkannten Beruf erlernt hat.

Handelt es sich dagegen- so wie ich vermute- nur um eine weiterführenden kaufmännsichen Schulabschluss, mit der Ihr Sohn keinen anerkannten Beruf erlernt hat, dann sind Sie weiter zur Unterhaltszahlung verpflichtet. Es kommt also hier alleine darauf an, ob sich Ihr Sohn aufgrund seines kaufmännischen Abschlusses auf dem Arbeitsmarkt bewerben kann.

Sollte Ihr Sohn allerdings im Sommer einen kaufmännischen Beruf erlernt haben, dann hätte er sein Ausbildungsziel erreicht und die Unterhaltspflicht würde insoweit entfallen.

Diese würde aber wieder entstehen, wenn Ihr Sohn nach bestandener Ausbildung keine Arbeiststelle findet und sich nicht ernähren kann.

Sehr schwierig wäre dann auch die Frage, wenn sich Ihr Sohn im Anschluss zu einer Zweitausbildung oder Weiterbildung entscheiden würde. Für die Zweitausbildung besteht in der Regel keine Kostentragungspflicht mehr, während eine Weiterbildung dem Kind in aller Regel unterhaltsrechtlich zusteht.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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