Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhalt Auszubildender 17/ bald 18 Jahre Zweitwohnsitz Unterhaltanspruch?

| 12.01.2016 20:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


15:10

Zusammenfassung:

Zur Berechnung des Unterhalts bei Kindern mit eigenem Hausstand

Mein Sohn hat seit dem letzten Sommer als Auszubildender ein WG-Zimmer in einer etwa 50 km entfernten Stadt, wo er seine Ausbildung absolviert. Wochenenden und freie Tage verbringt er hier, wo weiterhin sein Zimmer, wie gehabt, besteht. WG-Zimmer ist also Zweitwohnsitz.
Das Jugendamt hat die Beistandschaft und folgendes berechnet:
- da er "nicht mehr zuhause" wohnt, entfällt mein Betreuungsunterhalt als Mutter und ich bin barunterhaltsverpflichtet,

ist das so richtig?

- da mein Sohn Auszubildender ist, berechnet sich der Unterhalt nach dem Bedarf eines Studenten mit 670,-- Euro, darauf werden Kindergeld und hälftiges Ausbildungsgehalt -90€ angerechnet, (nicht mehr nach der Düsseldorfer Tabelle Einkommensabhängig)
- daher deutlich geringerer Bedarf als vorher, der zudem zwischen den Eltern geteilt wird,

gilt tatsächlich die Tabelle/Einkommensabhängigkeit nicht mehr?

- wenn er 18 wird, soll entsprechend das volle Ausbildungsgehalt -90€ angerechnet werden, womit er dann keinen Barunterhalt (oder sehr wenig) erhalten würde.

ist das richtig?

- das Gesamteinkommen der Eltern liegt bei ca. 5500 Euro.......

Wie viel steht ihm zu?
Beistandschaft lieber beenden? (oder erfolgt das automatisch mit dem 18. Geburtstag?)

12.01.2016 | 21:28

Antwort

von


(557)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Wenn Ihr Sohn überwiegend in einer eigenen Wohnung oder WG lebt, leisten Sie keinen Betreuungsunterhalt mehr, so dass die Barunterhaltspflicht beide Eltern anteilig trifft. Die Berechnungsweise des Jugendamtes ist grundsätzlich richtig, allerdings mit der Maßgabe, dass der Bedarf seit dem 1.1.16 nicht mehr 670 € sondern 735 € beträgt.

Wenn er mit Kindergeld und eigenem Einkommen (nach Abzug des ausbildungsbedingtem Mehrbedarfs von 90 €) seinen Bedarf von 735 € decken kann, erhält er keinen Unterhalt mehr von den Eltern. Andernfalls ist der ungedeckte Bedarf zwischen den Eltern im Verhältnis ihrer Leistungsfähigkeit zu quoteln.

Die Beistandschaft besteht nur bei Minderjährigen. Die Beendigung vor dem 18. Geburtstag bringt keinen Vorteil hinsichtlich des Unterhalts.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Rückfrage vom Fragesteller 13.01.2016 | 14:59

Hätte das Jugendamt also den erhöhten Unterhalt fordern müssen - haben sie nicht - kann man das noch nachholen für den laufenden Monat - das Jugendamt allein oder ich direkt, da Bearbeiterin nicht erreichbar?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.01.2016 | 15:10

Sehr geehrte Fragestellerin,


gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Grundsätzlich kann das Jugendamt (solange noch eine Beistandschart besteht) noch bis Monatsende die Differenz für den Monat Januar nachfordern. Allerdings gilt dies nicht nur für den Unterhalt, den der Vater zur Verfügung stellen muss, dasselbe gilt auch für Ihren Haftungsanteil.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 13.01.2016 | 15:00

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 13.01.2016
4,8/5,0

ANTWORT VON

(557)

Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Zivilrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht, Erbrecht