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Unterhalt / Abtrag für das Haus

| 31.05.2008 13:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Ende November 2007 geheiratet und mich im Januar 2008 nach 4 Wochen eigentlich nicht vollzogener Ehe von meinen Mann innerhalb unseres Hauses räumlich und friedlich getrennt.
Ich bin aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und zu meinem neuen Partner Anfang März eingezogen.

Mein noch Ehemann begründet die Heirat so, das er seine Exfreundin vergessen wollte. Mittlerweile ist er wieder mit Ihr liiert. Meine noch Ehemann und ich werden drei Monate vor Ende des Trennungsjahres die Scheidung einreichen.

Mein Mann bewohnt noch das Haus, wo eventuell seine Freundin mit einziehen wird. Mein Mann hat aber auch erwähnt, dass er unser Eigenheim vielleicht vermieten möchte, weil er aufgrund seiner Arbeit (er arbeitet auf einem Schiff) mehrere Wochen das Haus aus Zeitmangel nicht bewohnen kann und sich eine eigene kleine Wohnung suchen möchte. Das Haus haben mein Mann und ich im Februar 2006 bezogen und ist Komplett von der Bank finanziert.

Hier meine Fragen:

1. Habe ich einem Unterhaltsanspruch nach 4 Wochen Ehe?
2. Falls ich Anspruch habe und ich es ablehne und werde Arbeitslos, wie wirkt sich das aus?
3. Wie kann ich meinen Abtragsanteil (wir sind beide Eigentümer je zur ½) und sonstige Kosten an meinen noch Ehemann abtreten, so dass ich mit dem Haus keine Verpflichtungen mehr habe?
4. Falls mein noch Ehemann Mieter einziehen lässt, wie kann ich am besten aus dieser Situation herauskommen, weil ich eigentlich keine Mieter haben möchte?


Vielen Dank vorab und verbleibe mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich weise darauf hin, dass dies nur einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient. Bitte beachten Sie auch die Hinweise am Ende der Ausführung. Zu Ihren Fragen:

Zu 1) Ja, Sie haben einen Unterhaltsanspruch, zumindest der Trennungsunterhalt steht Ihnen zu. Die Ehedauer hat nur für den nachehelichen Unterhaltsanspruch eine Bedeutung.

Zu 2) Auf Trennungsunterhalt können Sie nicht ausdrücklich verzichten. Wenn Sie arbeitslos werden, dann haben Sie - soweit Sie die Wartezeit erfüllt haben - Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Zu 3) Ihr Mann kann natürlich die Hausverpflichtungen schon jetzt übernehmen. Ohne Zustimmung Ihres Mannes wird aber eine reine Abtretung nicht funktionieren.
Wenn Ihr Mann aber Eigentümer werden soll - dies wird aus Ihrer Frage nicht deutlich, dann müssen Sie wie folgt vorgehen: Sie müssen Ihren Eigentumsanteil an Ihren Mann übertragen. Dies wird aber nur mit Zustimmung der Bank gehen, da sich diese sicherlich zur Absicherung Ihres Kredits ein Hypthek und/oder Grundschuld hat eintragen lassen.

Zu 4) Solange sie beide Eigentümer der Hauses sind, müssen Sie beide einen etwaigen Mietvertrag unterschreiben. Tun Sie dies nicht, so könnten Sie später u.U. verlangen, daß die Mieter ausziehen. Die Frage, die sich aber stellt: warum sollten Sie etwas gegen Mieter haben, wenn Sie z.B. zur Hälfte an den Mieteinnahmen teilhaben könnten oder damit Ihre Kreditbelastungen bezahlen könnten.

Da Ihr Fall komplex ist und wir z.B. den Darlehnsvertrages des Hauses nicht kennen, sollten Sie einen Beratungstermin bei einem Anwalt wahrnehmen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht

Breite Str. 147 - 151
50667 Köln
Tel.: 0221/ 272 4745
Fax: 0221/ 272 4747
www.anwalt-wille.de
anwalt@anwalt-wille.de

Hinweis
Die vorstehende Beantwortung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Die von mir gegebene Antwort ist eine überblicksartige Beantwortung. Außerdem ist die Beantwortung der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars und kann - insbesondere in den Fällen, in denen die notwendigen Unterlagen (z.B. Verträge, Versicherungsbedingungen, Gerichtsurteile, Schreiben von Dritten) nicht vorlagen - eine Beratung durch einen Rechtsanwalt nicht ersetzen.

Nachfrage vom Fragesteller 02.06.2008 | 12:38

Sehr geehrter Herr Wille,
erstmal vielen Dank für die Antworten.
Meine Nachfrage ist, habe ich denn auch Anspruch auf Unterhalt, obwohl ich mit meinem neuen Partner (wie ich im Text schon erwähnte) zusammen wohne?

Vielen Dank vorab.

Mit freundlichen Grüßen
die Ratsuchende

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.06.2008 | 00:30

Entschuldigen Sie für die verspätete Beantwortung Ihrer Nachfrage.

Wenn Sie mit Ihrem neuen Partner zusammenziehen, wird man prüfen müssen, ob Sie bereits eine eheähnliche Beziehung führen oder nicht. Fall ja, wird man - nach einer Übergangszeit - prüfen, ob Ihr Unterhalt wegfällt, entweder vollständig oder nur zum Teil. In der Trennungszeit ist dies aber eher unwahrscheinlich. Erst nach Ablauf des Trennungsjahres kann man darüber nachdenken, ob der Unterhalt begrenzt wird.
Hier müßte man aber auch wissen, wie eng die Beziehung zu Ihrem Nochmann war; wie eng waren Sie u.a. wirtschaftliche verbunden? Dies kann man hier nicht ohne Kenntnis der Umstände beantworten.

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