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Unterhalt 3 Kinder und eine Ehefrau

07.06.2008 21:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


12:38
Guten Abend, folgende Situation: Gegen meinen Mann besteht ein älterer Unterhaltstitel aus 2005 über 150% DDT bezogen auf seine beiden Kinder aus erster Ehe (12 und 10). Nachdem im letzten Jahr unser Sohn geboren wurde bat mein Mann um Neuberechnung des Unterhaltes, da ich zuhause bin und eben unser Sohn dazukam. Das Jugendamt hat sich nach 5 Monaten um eine Herabsetzung auf 142 % (= € 43,00 weniger monatlich) eingelassen. Eine Rückstufung wegen 4 Unterhaltsberechtigter wurde nicht vorgenommen - der Unterhalt berechnet sich ganz normal aus seinem netto, ich falle unter den Tisch
. Ist das korrekt so?? Der Titel wurde auch nicht geändert, uns liegt lediglich ein entsprechendes Schreiben vom Jugendamt vor. Bereinigtes Nettoeinkommen meines Mannes € 2314,00, Einstufung Stufe 7.
07.06.2008 | 21:47

Antwort

von


(401)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrte Ratsuchende!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen wie folgt beantworte.

Was den Kindesunterhalt angeht, so sind die drei Kinder gleichberechtigt.
Mit der Geburt eines weiteren Kindes ist der Kindesunterhalt aus der nächstniedrigen Gruppe der DDT zu entnehmen.
Daher ist der Unterhalt der Kinder aus 1. Ehe zu kürzen.
Des weiteren kann die 2. Heirat zu einer Herabstufung um eine
Gruppe führen, da der Vater der neuen Frau, also Ihnen, gegenüber unterhaltspflichtig ist.
Ist der Unterhaltsverpflichtete seiner Ex-Frau gegenüber nicht unterhaltsverpflichtet, so wird diesbezüglich nicht herabgestuft, da die DDT von 2 unterhaltsberechtigten Kindern und 1 unterhaltsberechtigten Frau ausgeht.

Der Unterhaltsbetrag berechnet sich nach dem bereinigten Nettoeinkommen und der Summe der Unterhaltsberechtigten.
Eine Herabsetzung um 8% erscheint hier zu wenig angesichts eines weiteren Unterhaltsberechtigten.

Sofern Sie einen neuen Titel anstreben, sollten Sie auf Änderung gegenüber dem Jugendamt bestehen.
Notfalls müßte dies gerichtlich geklärt werden.

Hier sollten Sie einen Rechtsanwalt aufsuchen, der im Rahmen einer ausführlichen Beratung, die dieses Portal nicht zu leisten vermag, zu den Möglichkeiten umfassend informiert.

Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen, sondern soll nur eine erste juristische Tendenz aufzeigen.

Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Sollten Sie eine Interessenvertretung aus dem Bereich von frag-einen-Anwalt.de heraus wünschen, so kontaktieren Sie mich bitte unter der angegebenen e-mail-Adresse.

Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche behilflich.

Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

E-Mail: kanzlei-schoepper@alice-dsl.net







Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 07.06.2008 | 22:05

Vielen DAnk für Ihre Antwort. Eine Unterhaltsverpflichtung gegenüber der Ex-Frau besteht nicht (wieder verheiratet), sprich: gegenüber den beiden Kindern aus erster Ehe, unserem kleinen Sohn und mir bestünde eine Unterhaltsverpflichtung. Das JA ließ sich aber auf keine weitere Senkung ein.
Kleine Zusatzfrage: Die bestehenden Titel gehen bis zum 17. Lebensjahr der Kinder - bedeutet das, dass es befristete Titel sind und automatisch mit Volljährigkeit hinfällig?
Die 5 Monate, die mein Mann zuviel gezahlt hat, können wir uns sicher auch nur gerichtlich oder eher gar nicht wiederholen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.06.2008 | 12:38

Sehr geehrte Ratsuchende!

Auch bei Volljährigkeit besteht weiterhin ein Unterhaltsanspruch der Kinder.
Der Unterhalt wird nach Ablauf des Titels jedoch neu berechnet.
Hinsichtlich des zuviel gezahlten Unterhaltes kann die Einrede der Entreicherung ge. § 818 III BGB durch die Kindesmutter geltend gemacht werden. Das bedeutet, der Unterhalt ist verbraucht und muss/ kann dann nicht zurück gezahlt werden.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage beantwortet zu haben.

Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper



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