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Unterhalt 21. järiges Kind

28.06.2017 10:41 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Zusammenfassung: Unterhalt für Studierendes Kind

Hallo, meine Tochter ist 21 Jahre alt, studiert min. bis 2019, bekommt kein Bafög da ich
zuviel (4300,00 Brutto, ca. 2600,00 € Netto) verdiene. Sie hat jetzt einen eigenen Haushalt geründet.
Die Mutter ist nicht Unterhaltsleistend da ALG 2 . Zur Zeit beträgt die UL von mir 405,00€ + KG 190,00€
monatlich 595,00 €. Jetzt steht ihr ein Festbetrag von 735,00 € zu, laut Unterhaltsgesetz sagt sie. Muss ich diese Versorgungslücke von 140,00 € wie von ihr gefordert alleinig ausgleichen?
Vielen Dank, für ihre Antwort vorab

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, können in der Regel 735 Euro monatlich als Unterhalt von den Eltern verlangen. Das ist der Regelsatz der Düsseldorfer Tabelle (Stand: 2017), die das Oberlandesgericht Düsseldorf erstellt. Sie ist die anerkannteste Empfehlung zur Höhe des Unterhalts.

Zu den 735 Euro werden die Kosten für die Kranken- und Pflegeversicherung der Studierenden und eventuelle Studiengebühren hinzugerechnet. Voneinander getrennt lebende Eltern müssen den Gesamtbetrag im Verhältnis zu ihrem jeweiligen Einkommen zahlen.
Wenn die Mutter nicht leistungsfähig ist, so wie Sie es schreiben, dann würde Ihnen die komplette Last auferlegt. Jedem Elternteil steht ein angemessener Eigenbedarf in Höhe von monatlich 1.300 EUR zu (Anmerkung 5. zur Düsseldorfer Tabelle, Stand: 01.01.2017). Erst das darüber hinausgehende Einkommen steht für Unterhalt für den Studenten zur Verfügung, soweit es nicht durch vorrangig Unterhaltsberechtigte aufgebraucht wird.
Wenn Sie also unter Ihren Eigenbedarf fallen würden, dann müssen Sie nicht den vollen Bedarf leisten. Ihre Tochter wäre dann gehalten sich einen Nebenjob zu suchen oder andere Hilfen zu beantragen um Ihren Bedarf zu decken.

Einkünfte (beispielsweise aus Erwerbstätigkeit), ein Erbe oder erspartes Geld der Studierenden mindern die Unterhaltspflicht der Eltern.

Die Eltern können den Unterhalt statt in Geld in Naturalien (Unterkunft und Nahrungsmittel) leisten (§ 1612 Absatz 2 BGB). Das kann auf Antrag des Kindes durch ein Gericht geändert werden.

Eltern sind in der Regel nur bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet. Eine starre Altersgrenze existiert nicht. Die Studierenden sind frei in der Wahl ihres Studienfachs und können in begrenztem Umfang den Studienort und die Fachrichtung wechseln, ohne dass der Unterhaltsanspruch gegenüber ihren Eltern verfällt. Allerdings können die Eltern von ihren Kindern Informationen und Nachweise über den Fortgang des Studiums verlangen.

Achtung: Studierende müssen grundsätzlich zügig und zielorientiert studieren, um die Unterhaltsbelastungen der Eltern möglichst gering und kalkulierbar zu halten. Bei Verletzung dieser Obliegenheit kann sich der Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern verringern oder sogar entfallen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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