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Unterhalt: 2 Kinder bei mir, 1 Kind bei der Mutter

24.01.2009 02:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich werde mich von meiner Frau trennen.
Wir haben 3 gemeinsame Kinder. Es ist geplant, dass
2 Kinder (13 Jahre und 10 Jahre alt) bei mir wohnen
und 1 Kind (5 Jahre) bei der Mutter.
Die Mutter hat derzeit keine eigenen Einkünfte.

Meine Einkünfte und Ausgaben:
Meine Nettogehalt beträgt 2300,- Euro
Meine Abzahlung für einen Kredit
den wir beide aufgenommen haben 250,- Euro
Lebensversicherung : 80,- Euro
Wohnungsmiete (3,5 Zimmer) warm 884,- Euro

Ich hätte gerne gewusst was ich bei der vollzogenen Trennung
an meine Frau (Kindes- und Ehegattenunterhalt) zu zahlen habe.
Danke im vorraus

24.01.2009 | 05:49

Antwort

von


(258)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:
Der Kindesunterhalt bemisst sich grundsätzlich nach der Düsseldorfer Tabelle.

Von Ihrem Nettoeinkommen müssen für die Berechnung des unterhaltrelevanten Einkommens die Kosten für die Lebensversicherung und 5 % berufsbedingte Aufwendungen in Abzug gebracht werden. Auch die Schulden können berücksichtigt werden. Somit ergibt sich ein Betrag in Höhe von EUR 1895,00 (EUR 2.300 – EUR 250,00 – EUR 80,00 – EUR 125 (5 % von EUR 2.300,00)). Demnach ergäbe sich für Ihr fünfjähriges Kind, das bei der Mutter lebt und dem Sie barunterhaltspflichtig wären ein Betrag laut Tabelle EUR 293,00.

Den Trennungsunterhalt an Ihre Frau kann ich Ihnen ohne Angaben über das Einkommen Ihrer Frau nicht berechnen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 24.01.2009 | 10:03

Ich hatte erwähnt, dass meine Frau keine eigenen Einkünfte hat.
Generell ist sie ja auch verpflichtet für die beiden älteren Kinder,
die ja bei mir wohnen werden und für mich Kosten verursachen aufzukommen. Müssen die Aufwendungen, die ich für mein Kind habe
nicht auch laut Düsseldorfer Tabelle von meinem Nettoeinkommen
abgezogen werden ? Ausserdem vermisse ich bei der Berechung
die Angabe des hälftigen Kindergeldes, Meine Frau wird für
das eine Kind Kindergeld bekommen und ich für die anderen 2 Kinder.
Jetzt sollte eine Berechnung des Trennungsunterhaltes für sie
möglich sein.
mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.01.2009 | 13:07

Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:

Das Kindergeld muss natürlich hälftig angerechnet werden, wenn Ihre Gattin den Betrag gänzlich bekommt.

Sie schrieben, dass Ihre Gattin „derzeit“ kein Einkommen hat, das hatte ich in der Tat übersehen. Hierfür möchte ich mich entschuldigen. Wird denn beabsichtigt eine Tätigkeit aufzunehmen?

Für den Trennungsunterhalt gibt es keine Tabelle. In der Regel erhält der Ehegatte, der für seinen Lebensunterhalt nicht alleine aufkommen kann 3/7 des Unterhalts des anderen Ehegatten, ausgehend von dem Nettoeinkommen abzüglich der genannten Posten und abzüglich des Kindesunterhalts, denn Kinder sind gegenüber den unterhaltsberechtigten Ehegatten vorrangig.

In Ihrem Fall wären dies drei Siebtel von EUR 1.679,00 (EUR 1.895,00 – EUR 293,00 + EUR 77,00), also EUR 719,00. Nachdem der Selbstbehalt gegenüber Ehegatten bei EUR 1.100,00 liegt, handelt es sich um einen so genannten Mangelfall und der Unterhalt beträgt EUR 579,00.

Seit Anfang des letzten Jahres werden aber höhere Anforderungen an die Erwerbsobliegenheit des unterhaltsberechtigten Ehegatten gestellt, mit der Folge, dass dieser verpflichtet wird eine Arbeit zu suchen und wenn er sich nicht ausreichend darum bemüht, ein Einkommen entsprechend der Ausbildung fiktiv angerechnet. Dies sollte auf alle Fälle geprüft werden.

Maßgeblich ist im Übrigen noch, ob Ihre Gattin mietfrei wohnt und/oder mit einem neuen Lebenspartner in häuslicher Gemeinschaft lebt.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin

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