Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhalt 17 jähriges kind in der Ausbildung


29.07.2005 17:34 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Damen und Herren,


Ich zahle Unterhalt für meine fast 17 jährige leibliche Tochter, die bei der sorgeberechtigten Mutter wohnt.
Derzeitig existiert ein Titel gem. § 2 RBVO woraus hervorgeht, dass ich 277 € zu Händen des gesetzlichen Vertreters zahlen muss.
Ab 01.08.2005 nimmt meine Tochter eine Lehrstelle auf. Sie verdient dann 665,-€ im ersten, 716,-€ im zweiten und 767,-€ im dritten Lehrjahr brutto (netto ist mir z.Z. nicht bekannt).

Ich habe die Einkommensgruppe 6 der DT und zahle zusätzlich noch für ein privilegiertes volljähriges Kind 277,-€ Unterhalt.
Zu berücksichtigen wäre aber noch, dass ich nachweislich mehr wie 5 % berufsbedingte Aufwendungen habe, da mein Arbeitsplatz 60 km entfernt ist, öffentliche Verkehrsmittel scheiden aus und ein Wohnwechsel an meinen Dienstort unverhältnismäßig wäre.

Frage:

Wie berechnet sich nun der neue Unterhalt, da meine Tochter ein gewisses Einkommen hat?
Sie gilt ja mit fast 17 Jahren immer noch als minderjährig.

Empfiehlt es sich, das den neu zu berechnende Titel bis zur Volljährigkeit durch das Jugendamt beschränken zu lassen?

Für eine sachdienliche Antwort bedanke ich mich im Voraus.


Mit freundlichen Grüßen


Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Vor dem Hintergrund, daß Ihre Tochter mit Beginn der Ausbildung über ein Einkommen verfügt, welches über den von Ihnen gezahlten Unterhalt hinausgeht, sollten Sie eine Abänderung des Unterhaltstitels anstreben. Denn die Ausbildungsvergütung ist auf den zu zahlenden Unterhalt anzurechnen, was zur Folgen haben wird, daß Sie keinen Unterhalt mehr zahlen müssen.

Daran wird auch die Volljährigkeit ab 18 nichts ändern, da Ihre Tochter zu diesem Zeitpunkt eine Ausbildungsvergütung erhalten wird, die über dem Bedarf der Düsseldorfer Tabelle liegen wird. Der Bedarf wird nämlich, wenn sie während der Ausbildung zuhause wohnen bleibt, bei € 453,00 (Einkommensgruppe 6, Altersgruppe 4) bzw. € 640,00 liegen, wenn Sie zuhause auszieht).

Sie können also, da die Voraussetzungen dafür vorliegen, von Ihrer Tochter die Änderung des Unterhaltstitels verlangen, da Sie mit Beginn der Zahlung der Ausbildungsvergütung keinen Unterhalt mehr schulden werden.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt



--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395

www.andreas-schwartmann.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER