Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterbrechung der Verjährung? Durch Teilzahlung?


| 14.12.2006 17:21 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Wir haben anläßlich einer Schadenersatzforderung im Jahre 2002 aus einem Mietverhältnis einen Teilbetrag der eigentlichen Hauptforderung gerichtlich geltend gemacht und letzendlich beim BGH in 2006 obisegt. Das Urteil lautete auf Schadenersatzpflicht für den eigetretenen Schaden und urteilte zur Zahlung des vollen klageseitig vorgetragenen Betrages. (es ergaben sich zwei Leitsätze aus dem Urteil)

Wir haben den Betrag aus der gewonnenen Teilklage mit der laufenden Miete 2006 aufgerechnet, wozu sich der Beklagte bereit erklärt hat.

Die Verjährungsfrist endet am 31.12.2006. Bis zu diesem Datem hat der Beklagte auf Verjährungseinrede für die Hauptforderung verzichtet.

Die Hauptforderung ist dem Grunde, wie auch der Höhe nach, nach wie vor bestritten!

Ist durch die "Teilzahlung" eine Unterbrechung eingetreten?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Unterbrechung der Verjährung tritt nur ein, wenn Sie den Anspruch gerichtlich geltend machen, entweder durch Einreichung eines Mahnbescheides oder einer Klage. Sie haben, wenn ich Sie richtig verstanden habe, den Rest der Hauptforderung noch nicht geltend gemacht. Da sich der ergangene Titel, also das Urteil, nur auf einen Teilbetrag erstreckt hat, würde ich Ihnen empfehlen, vor Ende der Verjährung den Restbetrag einzufordern. Durch Zahlung des Teilbetrages liegt keine Verjährungsunterbrechung für die Hauptforderung vor, da nur auf den eingeklagten Teil geleistet wurde.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2006 | 18:53

Wir haben die Forderung ja gerichtlich geltend gemacht und gewonnen. Jedenfalls ist der Grundsatz der Forderung gerichlich bestätigt, die Forderung insgesamt ja gestellt. Nur die Höhe ist insgesamt nicht bestätigt und aher nicht anerkannt.

Durch die Teilzahlung der Gesamtforderung durch bestätigte! Aufrechnung sehe ich durchaus eine Anerkennung bzw. Abschlagszahlung. Ist der §212 BGB wirklich nicht anzuwenden?
Sollte ich wirklich so irren?

Ergänzung vom Anwalt 14.12.2006 | 20:50

Sehr geehrter Fragesteller,

meiner Meinung nach ist § 212 BGB vorliegend nicht einschlägig. Sie selbst haben vorgebracht, dass der Anspruch an sich nicht anerkannt wurde, sondern immer noch bestritten ist. Es geht nur um einen Teilbetrag der Forderung, nicht um die Hauptforderung an sich.

Eine Unterbrechung der Verjährung liegt daher nicht vor.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antwort beruhigt zwar nicht, ist aber rechtlich bestimmt o.K.! Die Schnelligkeit der Antwort ist super! Auch auf erneute Rückfrage!
Vielen Dank! "
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER