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Unter welchen Voraussetzungen kann ich auf der Düsseldorfer Tabelle höher gestuft werden und wieviel


17.11.2005 16:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich möchte wissen, wieviel Unterhalt ich für meinen Sohn zu zahlen habe.
Meine geschiedene Gattin (Unterhaltsverzicht) ist mit unserem Sohn (4 Jahre), beide österreichische Staatsbürger, nach Sylt ausgewandert, ich lebe in Österreich (Öst. Stb.).
Meine Gattin hat wieder geheiratet, gutsituiert, und ist schwanger.
- Gilt österreichisches oder deutsches Recht?
- Welches Gericht ist zuständig?
- Ich habe ein monatl. Nettoeinkommen iHv ca. € 1.900,--
- Zählen Aufwandsentschädigungen (Diäten) auch dazu?
- Kann ich 5 % berufsbed. Aufwand abziehen?
- Unter welchen Voraussetzungen kann ich auf der Düsseldorfer Tabelle höher gestuft werden und wieviel Stufen (ich habe sonst keine Unterhaltspflichten)?
- Kann ich die Hälfte der Familienbeihilfe abziehen und wieviel macht die aus?
- Kann ich vereinbarte 11 bis 12 Wochen Besuchsrecht meines Sohnes in Österreich bei mir von der Unterhaltszahlung anteilig abziehen, und angefallene Fahrtkosten für die Abholung/Zurückbringung?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

eine genaue Unterhaltsberechnung kann nicht in diesem Forum gemacht werden. Das Forum dient allein der ersten Orientierung und kann die individuelle Beratung nicht ersetzen (siehe Button "Hilfe"), zumal die Berechnung auch von weiteren Faktoren abhängig ist, die Sie nicht genannt haben. Allein die Schulden und auch weitere Umstände müssen berücksichtigt und abgewogen, was eine längere individuelle Prüfung erfordert, die nicht im Einklang mit dem Einsatz steht.

Zu der Orientierung möchte ich daher wie folgt antworten:

Nach Art 18 EGBGB wird deutsches Recht Anwendung finden.
Amtsgericht Niebüll.
Zum Nettoeinkommen zählen alle Einkünfte und Entschädigungen sowie Steuerrückzahlungen.
5% sind abziehbar; aber auch Schulden und weitere Aufwendungen.
Die DDT gilt für insgesmat drei Unterhaltspflcihtige; Sie können also um zwei Stufen höher eingestuft werden (hängt wieder von vielen Faktoren ab).
Was mit Familienbeihilfe gemeint ist, ist mir nicht klar; bitte verwenden Sie die Nachfragefunktion.
Ein anteiliger Abzug wird nicht gerechtfertigt sein.

Grob über den Daumen geschätzt werden Sie mit 290,oo EUR rechnen müssen. Um die Zahlen genau zu ermitteln, bedarf es aber (siehe oben) der individuellen Beratung, die gerne über unser Büro erfolgen kann.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 18.11.2005 | 07:30

Familienbeihilfe : in Österreich bekommt man für jedes Kind bis zur Selbsterhaltungsfähigkeit einen monatlichen Betrag iHv ca € 140,--, ich dachte, das gäbe es in Deutschland auch.
Schulden habe ich keine, mein Monatseinkommen beziehe ich 14 mal (Urlaubs- und Weihnachtsgeld).
Vielen Dank für Ihre Mühe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.11.2005 | 08:15

Es verbleibt dann bei dem Betrag von 290,00 EUR. Hier gibt es zwar das Kindergeld, das zu Hälfte angerechnet wird. Da aber aus der Frage nicht klar ist, ob Kindergeld bezogen wird und von wem, kann es so nicht in die Berechnung einfließen (Stichwort: Individuelle Beratung).

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