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Untätigkeit eines Anwalts


| 19.06.2007 12:17 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben einen Anwalt mit der Wahrnehmung unserer Interessen bbeauftragt. Er schlug vor, in dem konkreten Fall zunächst das alleinige Sorgerecht für unsere Kinder beim zuständigen Familiengericht zu beantragen. Wir zahlten 800 € + MwSt. als geforderte Anzahlung und in der Tat wurde der Antrag durch ihn gestellt.
Auf Grund von falschen Angaben, auf die wir den Anwalt nach Erhalt der Antragskopie auch schriftlich hingewiesen haben hat das Familiengericht daraufhin Anfang April den Antragseingang bestätigt, jedoch noch zusätzliche Unterlagen, u.a. eine eidesstattliche Versicherung meiner Frau angefordert.

Seitdem hat der Anwalt nichts weiter unternommen. Wir haben ihn bereits sowohl schriftlich als auch mehrfach mündlich aufgefordert den Antrag weiter zu bearbeiten. Ohne Erfolg.

Da die Sache termingebunden war (ist dem Anwalt bekannt) befürchten wir nun Nachteile beim Familiengericht wenn hier nichts mehr geschieht. Wir werden seit Ende April von Woche zu Woche vertröstet, ohne das etwas geschieht.

Wir überlegen nun, dem Anwalt das Mandat zu entziehen und einen andern Anwalt mit der Fortführung zu beauftragen um noch zu retten was zu retten ist.

Fragen: Können wir das Mandat entziehen und wenn ja, wie?
Was passiert mit unserer Anzahlung? Haben wir Anspruch auf (anteilige) Rückzahlung?
Wie sollen wir hier vorgehen?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Selbstverständlich können – und sollten dies bei Vertrauensverlust – das Mandat kündigen. Hierzu ist eine einfache Erklärung gegenüber dem Anwalt ausreichend. Dieser wird dann entsprechend das Gericht informieren.
Gleichzeitig können Sie einen anderen Kollegen beauftragen, der sich dann bei Gericht legitimiert und das Verfahren weiter führt.

Im Hinblick auf die entstandenen Kosten hat der Anwalt eine Abrechnung seiner bisherigen Leistungen zu erstellen, diese Forderung mit dem Vorschuss zu verrechnen und den Rest an Sie auszukehren. Es werden damit zunächst sicherlich Gebühren (insbesondere die Verfahrensgebühr) doppelt entstehen. Ggf. haben Sie gegen über dem Kollegen eine Schadenersatzanspruch wegen der Verzögerung, mit dem aufgerechnet werden kann. Dies bleibt aber einer konkreten Prüfung vorbehalten.

Natürlich fällt es schwer, einen konkreten Rat zu geben. Aber nach dem Vertrauensverlust und der offenbaren Bedeutung der Angelegenheit würde ich – trotz der evtl. Mehrkosten – einen Anwaltswechsel ernstlich in Erwägung ziehen.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

Nachfrage vom Fragesteller 19.06.2007 | 13:25

Sehr geehrter Herr Steininger,

vielen Dank für die rasche Antwort. Könnten Sie uns noch kurz darlegen, was der Anwalt für seine bisherige Leistung erbringen darf. Wir befürchten, dass er uns nach Mandatsentzug eine Schlussrechnung präsentiert die noch über unserer Anzahlung liegt. Und wir können uns leider keine Endloszahlungen leisten, da ein neuer Anwalt ja sicher auch wieder eine Anzahlung in ähnlicher Höhe verlangen wird.
So könnten wir dann mit der Aufkündigung direkt einen bestimmten Betrag zurückfordern.
Schadensersatz wollen wir ja gar nicht, nur in der Sache soll etwas entschieden werden.

Herzlichen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.06.2007 | 14:03

Der Streitwert im Sorgerechtsverfahren vor Gericht beträgt regelmäßig 3000,00 Euro.
Wenn nur der Antrag, ohne Terminswahrnehmung, gestellt wurde, ergibt sich ein Ge-bührenanspruch von :
Verfahrensgebühr: 245,70
Auslagen: 20,00
MwSt.: 50,48
gesamt: 316,18
Hinzu kommen ggf. Gerichtskosten.

Bewertung des Fragestellers |


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