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Unseriöse Firma

| 14.05.2007 16:54 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm


Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Internetseit www.*****.de habe ich zunächst die erforderlichen Selbstauskünfte zur Fahrzeugleasing ohne Schufa und Bankauskunft ausgefüllt und mir ein Angebot eingeholt. Fahrzeugwert 32500€. 10 % Anzahlung und knapp 400 € Leasingraten. Nach Angebotsannahme meinerseits wurde mir nach eine Vermittlerprovision in Höhe von 1150 € in Rechnung gestellt die ich bezahlt habe. Danach wurde mir eine rechtsverbindliche Leasingzusage (schriftlich) erteilt. Diese Vermittlerfirma hat die Leasingsunterlagen dann an eine Leasinggesellschaft weitergeleitet. Die dann mir per Nachnachme (angeblich Leasingsgebühr) erneut 1150 € die Originalleasingunterlagen zugeschickt haben. Jetzt steht plötzlich im Leasingvertrag drinn: Anzahlung 14000 €, sowie monatliche Raten 721 €...
Mir wird langsam aber sicher bewusst, dass ich hier abgezockt worden bin und wahrscheinlich niemals ein Auto bekommen werde. Wie schon mitgeteilt, wurde eine schnelle und seriöse Abwicklung zugesichert. Jetzt habe ich schon knapp 2300 € bezahlt und glaube nicht mehr an eine Abwicklung. Vertragsabwicklung erst vor 3 Werktagen geschehen.

Kann ich vom Vertrag zurücktreten und mein Geld zurückverlangen?
Suche gleichzeitig einen Anwalt der die Sache annimmt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Nach Ihrer Schilderung liegen die Voraussetzung für eine Anfechtung wegen Täuschung gem. § 123 BGB vor. Damit können Sie sich vom Vermittlungs-Vertrag lösen und das bereits gezahlte Geld herausfordern.

Im Verhältnis zum Leasinggeber (die von Ihnen benannte Firma vermittelt lediglich) steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen (v. a . Ihrer Verbraucherauchereigenschaft) ein zweiwöchiges Widerrufsrecht zu.

Ich gehe also davon aus, dass Sie keine Zahlungsverpflichtungen haben und das bereits gezahlte Geld zurück erhalten können, wenn Sie die richtigen Schritte einleiten. Diesbezüglich werde ich mich an Sie per E-Mail wenden, da eine Einsichtnahme in sämtliche Unterlagen und eine genaue Schilderung des Sachverhalts erforderlich sind.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de

Nachfrage vom Fragesteller 15.05.2007 | 13:20

Sehr geehrter Herr Timm,

in Kürze werde ich Ihnen die Unterlagen zukommen lassen.
Eine einmalige Nachfrage:
Kann ich strafrechtlich diese Angelegenheit vor zivilrechtlicher Instanz gleich zur Anzeige bringen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.05.2007 | 16:30

Dass zivilrechtliche Ansprüche verfolgt werden, steht einer Anzeige zum Zweck der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens nicht im Weg.

Dem Erhalt Ihrer Unterlagen sehe ich entgegen.

Mit freundlichem Gruß

RA Timm

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