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Unrechtmäßige Urlaubskürzung

21.06.2019 10:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrter Jurist,
sehr geehrte Juristin,

es geht um folgenden Fall:

Es gilt eine AVR Vorschrift in dieser steht unter §28a (1)
Der Erholungsurlaub der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beträgt bei Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 5 Tage in der Kalenderwoche 30 Arbeitstage.

Wir verstehen diesen Paragrafen so, dass man für eine Kalenderwoche Urlaub (also Montag - Sonntag [7 Tage]) 5 Urlaubstage benötigt.
Ist diese Auffassung korrekt?

Darf demnach wenn 2 Kalenderwochen Urlaub genommen und genehmigt wurden (10 Urlaubstage), am Samstag und Sonntag vor Beginn des Urlaubs auch jeweils gearbeitet werden muss, am Samstag der zweiten Woche eine Rufbereitschaft eingetragen werden?

Unserer Auffassung nach nicht, da damit der Urlaub gekürzt wird.
21.06.2019 | 11:28

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Auffassung stimmt, dass für eine Kalenderwoche Urlaub 5 Urlaubstage benötigt werden, da die wöchentliche Arbeitszeit fünf Tage beträgt. Mit 30 Urlaubstagen hat der Arbeitnehmer also rechnerisch 6 Wochen Urlaub.

Nach § 3 Abs. 2 BundesUrlG gilt zwar der Urlaub für Werktage und zwar für Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind (also Mo-Sa). Nachdem früher auch Samstag gearbeitet wurde, war (nur) der Sonntag und die Feiertage automatisch frei, man musste auch nur dafür keinen Urlaubstag nehmen.

Heute wird bei 5-Tage-Arbeitswochen eher in Urlaubswochen gedacht. Die Samstage und Sonntage sind vertraglich frei. Damit hat der Arbeitnehmer 6 ganze Wochen Urlaub, es muss deshalb die Rufbereitschaft am letzten Samstag im 2-Wochen Urlaub nicht geduldet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Judith Freund
Rechtsanwältin

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